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Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

sicher habt Ihr / haben Sie den Medien die steigenden Zahlen der Corona-Neuinfektionen entnommen. Das Virus, dass unser privates und öffentliches Leben seit dem März dieses Jahres bestimmt, wird uns auch in naher Zukunft beschäftigen.

Wir müssen die Entwicklungen im Auge behalten und ihnen mit gezielten Maßnahmen begegnen.

Der Kreis Euskirchen, dessen 7-Tages-Inzidenz nun auch bei über 35 liegt, hat deshalb per Allgemeinverfügung erlassen, dass in den Straßen, in denen aufgrund der räumlichen Enge oder aufgrund der hohen Besucherfrequenz die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, ab sofort eine Pflicht zu Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht. Diese Straßen sind im Einzelnen: Werther Straße – Entenmarkt – Markt – Marktstraße – Fibergasse – Orchheimer Straße und Trierer Straße 1-17.

Anstelle einer pauschalen Maskenpflicht für den gesamten Kernstadtbereich innerhalb der Stadtmauern wurde eine Abwägung getroffen. Ich bin mir bewusst, dass es nicht angenehm ist, nun auch im Freien an bestimmten Orten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen zu sollen. Aber die Maßnahme ist geeignet, mit dazu beizutragen, die Rate von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner (das ist die oben genannte Inzidenz) wieder zurück zu führen.

Wir haben alle noch den Lockdown im Frühjahr in Erinnerung – deshalb wollen wir gemeinsam alles dafür tun, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Dabei möchte ich vermeiden, Angst zu schüren. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. Ich setze darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Münstereifel mündige Bürger sind, die wissen, dass man ein Problem nicht löst, indem man vor ihm die Augen verschließt.

Der Lockdown im Frühjahr hat vor allem die Schülerinnen und Schüler getroffen. Wir haben erlebt, dass Home Schooling nur die Lösung 1-B sein kann. Auch dies ist ein wichtiger Grund dafür, einen zweiten Lockdown möglichst abzuwehren. Wenn in der kommenden Woche der Unterricht wieder beginnt, dann braucht unsere Gesellschaft auch das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Ich habe bereits festgestellt, dass Schülerinnen und Schüler freiwillig auch im Unterricht Mund-Nasen-Bedeckungen tragen, wo dies noch nicht Pflicht wäre. Das spricht für ihre Aufgeschlossenheit und ihre soziale Kompetenz. Verantwortungsbewusstes und bedachtes Handeln bringen uns gemeinsam weiter. Jetzt sind Geduld und Augenmaß aber auch Toleranz gefragt.

Diese Toleranz benötigen wir auch sonst im Alltag, sei es beim Einkauf oder beim Restaurantbesuch. Begegnen Sie einem Menschen, der vielleicht nur vergessen hat, seine Mund-Nasen-Bedeckung ordnungsgemäß anzulegen, statt mit Aggressivität doch erst einmal mit Nachsicht. Als mündige Bürgerinnen und Bürger wissen wir alle, worauf es jetzt ankommt. 

Den Schülerinnen und Schülern wünsche ich in dem Sinne einen guten Schulstart.

Ich möchte Ihnen Mut machen. Gleichzeitig appelliere ich an Ihre Geduld und Ihre Zuversicht. Gemeinsam können wir den Trend wenden!

Bleiben sie gesund!

Ihre / Eure Bürgermeisterin

Sabine Preiser-Marian

(43. KW)

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