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Ehrung Bad Münstereifeler Köpfe 2018

Beim diesjährigen Empfang „Köpfe 2018“ versammelten sich interessante und erfolgreiche Menschen, die in ganz unter­schiedlichen Bereichen im vergangenen Jahr Außergewöhnliches geleistet haben.

Das Bild zeigt die Bad Münstereifeler Köpfe 2018 vor dem Rathaus

Beim diesjährigen Empfang „Köpfe 2018“ versammelten sich interessante und erfolgreiche Menschen, die in ganz unter­schiedlichen Bereichen im vergangenen Jahr Außergewöhnliches geleistet haben.

Der erste „Kopf“, den Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian ehrte, war Herr Bernhard Müller. Letztes Jahr verlieh Landrat Günter Rosenke ihm bei einer Feier im Kreishaus die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Herr Müller war viele Jahre im Vorstand der Senioren-Union, im Gemeinderat Eschweiler, im Rat der Stadt Bad Münstereifel und auch in der Kirchengemeinde aktiv. Ebenso war er Vorsitzender des Stadtwerkeausschusses. Frau Preiser-Marian erwähnte, dass Herr Müller beim Spendensammeln für die Kriegsgräberfürsorge nie zu toppen war.

Frau Edith Jonas ist eine der „Köpfe“ 2018, da sie von der Handwerkskammer in Düsseldorf den Goldenen Meisterbrief verliehen bekam. Sie hat über 50 Jahre aktiv ihren Beruf als Friseurin ausgeübt. Sie sagt: „Wenn man kein Auge für Schönheit hat, dann kann man diesen Beruf nicht vollends ausüben. Man sollte aber auch den psychologischen Aspekt nicht außer Acht lassen. Man muss den Kunden gut beraten und bemerken, wann eine äußerliche Veränderung gewünscht wird.“

Der nächste Bad Münstereifeler „Kopf“ 2018 ist Frau Ulrike Pfennings-Kutsch.

Ihr ist es gelungen, Beruf, Hobby und Leidenschaft unter einen Hut zu bringen. Die Haushaltsführung, Kochen und Backen lagen ihr sehr am Herzen. Doch das war ihr nicht genug. Sie bildete sich in Umwelt- und Gesundheitsthemen fort und führte beim Deutschen Allergie- und Asthmabund ehrenamtliche Beratungen durch. Dank ihrem Meisterbrief als Hauswirtschafterin ermöglichte sie jungen Frauen und Männern die Ausbildung und auch Praktika in dieser Branche. Sie gehörte 27 Jahre dem Vorstand des DHB Netzwerkes Haushalt an und seit 2004 war sie deren Vorsitzende.

Frau Pfennings-Kutsch erläuterte, dass sie jahrelang versucht habe, den Beruf der/des Hauswirtschafter*in wieder zu etablieren. Dies sei ihr leider nicht gelungen, was sie sehr bedauere.

Auch Franz Hamacher ist ein Bad Münstereifeler „Kopf“ 2018. Er zog 1966 von Köln nach Mahlberg, wo er mit seiner Frau einen Reiterhof aufbaute. 1968 begleitete er das erste Mal den Mahlberger Martinszug als „Heiliger Sankt Martin“. Herr Hamacher freute sich sehr über diese Ehrung und äußerte, er gebe seine Ehrung an die Heiligen, die er verkörpert, weiter. Neben dem „Heiligen Sankt Martin“, war es auch der „Heilige Sankt Nikolaus“.

Herr Ulrich Burggraf wurde für sein besonderes Engagement im Ehrenamt als „Kopf“ 2018 geehrt. Der Partnerschaftsverein Piéla, dessen Vorsitzender Herr Burggraf ist, kann bereits auf ein 25-jähriges Bestehen zurück schauen. In diesen 25 Jahren wurden im westafrikanischen Staat Burkina Faso 91 Brunnen gebaut und ein Mädchenwohnheim realisiert. Der Verein besteht aus 330 Mitgliedern und startet jedes Jahr neue Aktionen, um Spendengelder zu generieren.

Das Blasorchester St. Cäcilia aus Mutscheid gehört auch zu den „Köpfen“ 2018 von Bad Münstereifel. Landrat Günter Rosenke hatte das Blasorchester St. Cäcilia mit dem Eifel-Award für sein Engagement in der Jugendarbeit ausgezeichnet. Im Jahr 2018 feierten sie bereits das 55-jährige Bestehen des Orchesters. Der Dirigent, Herr Ulrich Launhardt beendet seine Laufbahn in diesem Jahr. Sein Nachfolger wird Herr Jörg Segener aus Rheinbach. Der Verein ist froh, mit ihm einen neuen Dirigenten gefunden zu haben. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian sagte: „Ihr macht unsere Stadt über Grenzen bekannt. Ich freue mich bereits auf euer Konzert am Pfingstsamstag.“

Auch von den Bad Münstereifeler Schulen wurden in diesem Jahr wieder einige „Köpfe“ geehrt.

Das St. Angela Gymnasium nahm am Latein-Wettbewerb „Legamus Latine“ vom Erzbistum Köln teil. Die Schüler*in Fabian Klatt, Luisa Müsch und Paul Schwarzer aus der Klasse 7 erreichten den ersten Platz in der Altersgruppe 5. bis 7. Klasse. Sie gaben bei der Ehrung im Historischen Ratssaal eine Kostprobe ihrer Aufführung. Der von ihnen vorgetragene Text handelte von den römischen Göttern Mercius und Apoll. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian war begeistert von der Aufführung und erinnerte sich sofort an ihre Schulzeit und den Lateinunterricht.

Das St. Michael Gymnasium glänzte erneut bei Jugend forscht.

Der Schüler David Mohr gewann mit seiner Forschung „Wie stabil ist Bambus?“ beim Regionalwettbewerb den 1. Platz in der Kategorie Technik und den Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“ und den 3. Platz in der Kategorie Technik sowie den Sonderpreis „Klimaschutz“ beim Landeswettbewerb.

David erklärte, wie wichtig es ihm gewesen sein, einen nachwachsenden und günstigen Baustoff zu erforschen, um Metalle, die wertvoll aber begrenzt sind, zu ersetzen. „Ich forschte, ob man mit Hilfe von Bambus in Verbindung mit einem anderen Werkstoff wie z.B. Beton, ebenfalls stabile Bauteile und Bauwerke herstellen kann. Bambus ist ein nachwachsender Rohstoff und hat einige besondere Eigenschaften, welche ihm eine hohe Stabilität verleihen.“ In einem Versuch habe er Betonbalken mit Stahlbewehrung, so wie Betonbalken mit Bambusbewehrung hergestellt und einer Belastungsprobe unterzogen. Er kam zu dem Ergebnis, dass sich Bambus zumindest in einigen Bereichen als umweltfreundlicher und auch kostengünstiger Werkstoff zur Herstellung von Bambusbeton eignet, wobei die Materialeigenschaften sicher noch intensiver zu untersuchen sein werden.

Das St. Michael Gymnasium gewann auch den „Jugend forscht–Schulpreis“. Der Preis zeichnet Schulen aus, die das kreative, forschende Lernen zu individuellen Förderungen interessierter und talentierter Schüler*innen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gut einsetzt.

Die Schüler*innen des St. Michael Gymnasiums haben sich Gedanken darüber gemacht, wie die Ressource Erdreich als Energiebatterie nützlich gemacht werden könnte. Sie bauten eine Erdreichbatterie, die es im Notfall ermöglichen würde, ein Handy zu laden. Mit dieser Idee gewannen die Schüler*innen den 3. Platz beim 3malE-Schulwettbewerb.

Die Realschule Bad Münstereifel wurde von der Verbraucherzentrale NRW als Ressourcenschule ausgezeichnet. Die Realschule benutzt Recyclingpapier, sammelt Althandys, Toner, Druckerpatronen, DVD’s und CD’s. Auch im Unterricht wird das Thema Ressourcenschutz groß geschrieben.

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian ist stolz auf alle Bad Münstereifler Schulen. Sie betonte, wie froh sie sei, solch ein großes Spektrum an Schulen in ihrer Stadt zu haben.

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