Der Kreisverkehr in Eicherscheid erstrahlt in neuem Glanz. Die Flut im Juli 2021 hatte den Ort schwer getroffen und dabei auch den Kreisverkehr völlig zerstört. In Absprache mit der Stadtverwaltung hatte sich Ratsherr Willi Höver um die Koordination des Wiederaufbaus liebevoll gekümmert. Bei einer kleinen Zusammenkunft in der Gaststätte „Zur Post“, die direkt an dem Kreisel liegt, wurde das Ergebnis mit den daran Beteiligten gefeiert.
Höver kümmerte sich um Mittel aus dem Wiederaufbaufonds für Vereine. Bei der Beantragung erhielt er Unterstützung durch die Bezirksregierung Köln. Wesentliche Gestaltungselemente des Kreisels sind die vier Embleme, die in gut sichtbarer Höhe an einem Gestell hängen. Sie zeigen eine Brezel, ein Posthorn, eine Säge und einen Pflug. Die Skizzen dafür waren noch vorhanden, die neu gefertigten Symbole wurden von einem Unternehmen gespendet. Hans-Jörg Blindert von der ausführenden Fachfirma brachte die Embleme persönlich von Leipzig nach Eicherscheid. An ihrem Metallgestell in der Mitte des Kreisverkehrs errichtet wurden sie von Paul Zander und Willi Höver, Peter Schnitzler stellte das nicht mehr vorhandene Eichenblatt neu her und Erich Bonz überarbeitete den Stein zum 1.100-jährigen Bestehen Eicherscheids, der seinen Platz ebenfalls wieder in der Mitte des Kreisels fand. Für die Bepflanzung zeichnet die Firma D.S. Garten- & Landshcaftsbau verantwortlich, die die Pflege der Bepflanzung kostenlos übernimmt. Höver dankte zudem der Bürgerstiftung Bad Münstereifel, der Stadt Bad Münstereifel – insbesondere den Mitarbeitenden des Bauhofs unter der Leitung von Peter Lanzerath – und Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. Die Bürgermeisterin lobte in einer kurzen Ansprache das besondere Engagement von Willi Höver für den Eicherscheider Kreisel.