Es ist große Eile geboten, um das frische Windwurfholz möglichst vor der neuen Brutsaison der Borkenkäfer aus den Waldbeständen an den Waldweg zu transportieren. So werden Klimafolgeschäden an den noch verbliebenen, gesunden Waldbäumen möglichst vermieden.
Große Forstspezialmaschinen sind derzeit in den Hauptschadensgebieten der Windwürfe unterwegs, um das Fichtenholz fachgerecht für die nachfolgende LKW-Abfuhr bereit zu legen.
Durch den Waldwegeaufbau ist es bei der aktuell sehr feuchten Witterung nicht zu vermeiden, dass Feinmaterial im flüssigen und matschigen Zustand großflächig auf den Waldwegen liegen bleibt. Die folgende LKW-Abfuhr ist ebenfalls mit starken Verformungen des Wegekörpers verbunden, Scherkräfte der Reifen wühlen Feinmaterial auf und behindern den Wasserabfluss von den Waldwegen. Die Waldwege sind dadurch allerdings nicht zerstört, sondern nur stark aufgeweicht und verformt. Nach der Abtrocknung wird das Material wieder profiliert, ergänzt und gewalzt.
Sowohl der Städtische Bauhof als auch der Forstbetrieb der Stadt beobachten die Situation genau. In Vorbereitung der jährlichen Wegebaumaßnahmen zur Instandsetzung und Reparatur der Waldwege ist bereits ein Leistungspaket in Arbeit.
Zudem gilt das Verursacherprinzip, in dem die Stadt nach Abschluss der Arbeiten die Unternehmer verpflichtet Wegeschäden wieder zu beseitigen.
Bis dahin bittet die Stadt um Verständnis und Vorsicht an den sehr stark in Mitleidenschaft gezogenen Wegeabschnitten im Stadtwald Bad Münstereifel.