Einen tollen Erfolg feierte der Grundschulverbund Höhengebiet Bad Münstereifel beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ Bonn-Köln. Mehrere Preise konnten Kinder und Schule sich im Wettbewerbsteil „Schüler experimentieren“ mit nach Hause nehmen. Die Themen hatten sich die fünf Viertklässlerinnen selbst ausgedacht und die Versuche eigenständig durchgeführt. Sechs Monate lang arbeiteten sie an ihren Projekten. Die Experimente stellten sie am 10. Februar beim Wettbewerb in der Uni Bonn vor. Nun zeigten sie in ihrer Grundschule auch Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und Silke Stertenbrink, Leiterin des Amtes für Bildung und Tourismus der Stadt Bad Münstereifel, woran sie gearbeitet hatten.
Clara Erichs und Jahne Friedhoff beschäftigten sich mit der Beseitigung von Plastikmüll in Bächen und Flüssen. Sie untersuchten, wie dies besonders tierschonend gelingen kann. Sie haben sich einer Methode gewidmet, mit der Luft in das Wasser gesprudelt wird und so eine Barriere für den schwimmenden Kunststoff entsteht. Für ihren Beitrag wurden sie mit dem 3. Preis in der Kategorie „Technik“ ausgezeichnet. Außerdem erhielten sie einen Sonderpreis des Landesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr sowie den Sonderpreis der Jugendjury.
Um Badekugeln drehte sich das Experiment von Sophia von Spreckelsen und Lara Sophie Schäfer. Sie untersuchten, ob industriell produzierte Badekugeln hautverträglich und umweltschonend sind oder ob selbst hergestellte Kugeln dies besser erfüllen. Dazu zogen sie beispielsweise die Inhaltsstoffe und den pH-Wert heran. Mit ihrem Projekt gewannen die beiden Schülerinnen den 1. Preis in der Kategorie „Chemie“.
Den Verbrauch von Bäumen bei der Papierherstellung reduzieren wollte Aurelia Behner mit ihrem Beitrag. Mit einem selbst angefertigten Schöpfrahmen experimentierte sie bei ihrer Herstellung von Papier mit Gras- und Strohfasern. Dafür gab es den 1. Preis in der Kategorie „Biologie“.
Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian zeigte sich nicht nur von der Kreativität und dem Forscherdrang der Viertklässlerinnen begeistert. Auch dass die Schülerinnen ihre Projekte der Jury in Bonn ganz ohne Hilfe der Eltern vorgestellt hatten, beeindruckte sie. Außerdem wisse sie nun, worauf sie nun beim Kauf von Badekugeln achten müsse, so die Bürgermeisterin. Als Dank für ihr Engagement überreichte sie den Schülerinnen Freikarten für das eifelbad.
Die beiden erstplatzierten Beiträge nehmen übrigens am 5. Mai am Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ Nordrhein-Westfalen in Essen teil.