Der Vorsitzende, Herr Rainer Hilberath, berichtete über die Arbeiten und Ziele des Vereins und betonte, dass dies nur durch viele engagierte und tatkräftige Vereinsmitglieder möglich ist. Ob Landschaftspflege, Jugendarbeit oder Seniorenhilfe, der Verein ist in vielen Bereichen aktiv. Nach einem Gang durch Houverath ging es zum Wanderweg „Thürne wääch jangs“. Der Verein entwickelte diesen Weg und stattete ihn mit vielen Infotafeln zur Natur und Geschichte sowie mit Bänken aus, die zum Verweilen in der schönen Landschaft einladen. Der Weg wird auch „Parcour der biologischen Vielfalt“ genannt, denn man findet hier unberührte Landschaft, die seltenen Pflanzen und Insekten Lebensraum bietet. Zum Abschluss wurde die Bewertungkommission in Wald zu einem stetig wachsenden Gewerbegebiet geführt. Nach langem Bestreben wird dort im kommenden Frühjahr die Einzelhandelskette Norma eine Filiale eröffnen. Auch von ortsansässigen Firmen werden die Gewerbeflächen verstärkt angefragt, so dass neue Arbeitsplätze in dieser Region entstehen.
Am Nachmittag wurde die Bewertungskommission in Rodert von der dortigen Dorfgemeinschaft auf dem neugestalteten Dorfplatz unter der Linde empfangen.
Heinz Geusen und Alexander Neubauer von der Dorfgemeinschaft erläuterten, mit wieviel Engagement und harter Arbeit die Vereinsmitglieder diesen Platz neu gestaltet haben. Die Teerdecke, die von den Baumwurzeln angehoben wurde, musste entfernt und durch Splitt und Randsteine ersetzt werden. Um den Stamm der Linde wurde eine Holzbank angebracht, so dass hier ein schattiger Platz zum Verweilen entstanden ist. Der Dorfplatz wird umrandet von der alten Schule und ehemaligen Räumen der Feuerwehr, welche ebenfalls durch viel Einsatzbereitschaft zu einem Treffpunkt für Jung und Alt hergerichtet wurden. Die Einwohner von Rodert werden regelmäßig durch den „Roderter Dorfanzeiger“ informiert und haben sich zum großen Teil in einer WhatsApp Gruppe verknüpft, um sich regelmäßig auszutauschen oder kurzfristige Hilfe zu organisieren, wenn diese benötigt wird. Zum Abschluss wurde ein Spaziergang bis zur Jugendherberge unternommen, wo die Bewertungskommission mit einem Blick nach Bad Münstereifel und weit darüber hinaus belohnt wurde.
Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian konnte sich sowohl in Houverath als auch in Rodert von dem Einsatz der Bürgerinnen und Bürger überzeugen und drückt beiden Dorfvereinen die Daumen für ihre Teilnahme bei dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Ohne den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen im gesamten Stadtgebiet wären die Dörfer um viele schöne Plätze und soziales Miteinander ärmer.