Es handelt sich vermutlich um den letzten Hausaltar aus Bad Münstereifel. Der Altar stand bis 1958 in einem Stiftsherrenhaus auf dem früheren Klosterberg (heutiger Bückler`s Berg, Haus Langenhecke 7), bevor er seinen Platz im Romanischen Haus erhielt. Der Altar ist vermutlich um 1700 entstanden und gehörte Überlieferungen zufolge zur Ausstattung der sogenannten Barbara-Kapelle. Diese wurde um 1805 abgerissen und stand an der Stelle des heutigen Pfarramtes in der Langenhecke.
Herr Wolfgang Kirsch vom Verein der Freunde und Förderer des Hürten-Heimatmuseums hatte in 2014 und 2015 Kontakte zu Restauratoren hergestellt und die Kosten für eine Restaurierung des Hausaltars ermittelt.
Die Stadtverwaltung stellte dann einen Förderantrag zusammen, den die Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian beim zuständigen Amt der Bezirksregierung Köln im Frühjahr 2016 einreichte. Das Amt bewilligte einen Zuschuss von 24.000 €, hinzu kamen Mittel aus dem städtischen Haushalt in Höhe von 5.000 € sowie Spenden von Privatpersonen in ähnlicher Höhe.
Der Auftrag für die Restauration erhielt im November 2017 die renommierte Restaurationsfirma Seuffert und Partner aus Köln, die von Herrn Norbert Engels vom Rheinischen Amt für Denkmalpflege beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) beraten wurde.
In einem Pressetermin am 19. November 2019 wurde nun der wieder ins Romanische Haus zurückgekehrte Hausaltar der Öffentlichkeit vorgestellt.
Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian dankte insbesondere Herrn Wolfgang Kirsch für sein ehrenamtliches Engagement, den privaten Spendern sowie Herrn Hans-Peter Lückerath aus Nöthen für seine handwerkliche Unterstützung bei den Arbeiten im Zusammenhang mit Hausaltar.