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Neujahrsempfang: „Wir bauen aufeinander“

„Wir bauen aufeinander“ – das haben die Bad Münstereifeler nach der Flutkatastrophe untereinander deutlich gespürt. Und so war es auch naheliegend, den Neujahrsempfang der Stadt Bad Münstereifel, der am vergangenen Samstag in der Konviktkapelle stattfand, unter genau dieses Motto zu stellen. Aufgebaut wurde nach den verheerenden Schäden bereits vieles.

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian blickte in ihrer Ansprache auf die vergangenen Monate zurück und erinnerte an wichtige Schritte wie die Pflasterung der Innenstadt, die Einweihung der wiedererrichteten Brücke an der Houverather Mühle, die Zukunftsworkshops auf den Dörfern und in der Kernstadt, die Pflanzung von Bäumen am Hohner Kreuz, das „Silent Opening“ des City-Outlets, die Wiederherstellung der Heinz-Küpper-Brücke, der Sport- und Mehrzweckhalle Arloff und der Heinz-Gerlach-Halle in Bad Münstereifel, die Fertigstellung der Kita Kirspenich und des Spielplatzes in der Innenstadt, für den die Kinder ihre Ideen eingebracht hatten, sowie zahlreiche weitere Maßnahmen. Auch den mobilen Hochwasserschutz, der beschafft wurde, und die Besuche von Bundeskanzler Olaf Scholz und Ministerpräsident Hendrik Wüst nannte sie. Gleichzeitig blickte die Bürgermeisterin in die Zukunft. Nachhaltiger, digitaler und innovativer – „enkeltauglich“ halt – sollen die Stadt und die Dörfer werden. So stünden unter anderem das geplante Wohnquartier in Kirspenich, das komplett auf Nachhaltigkeit setze, das geplante Sportentwicklungskonzept, das Anlegen eines Sport-Cubes, und die Aufrüstung der Feuerwehr an. „Wir dürfen auf unsere Kraft bauen. Gemeinsam sind wir stark. Dieses Gefühl der gemeinsamen Stärke hat uns durch die letzten drei Jahre getragen, in der eine Krise auf die andere folgte“, betonte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian: „Das Hochwasser hat uns allen gezeigt, dass die Solidarität der Bad Münstereifeler, ihrer Nachbarn und Freunde, der vielen Helfer, ihresgleichen sucht." In drei kurzen Gesprächsrunden mit Moderatorin Martina Lanzrath und der Bürgermeisterin berichteten die Amts- und Betriebsleiterinnen und -leiter der Stadtverwaltung von ihren bewegendsten Erlebnissen der vergangenen Monate sowie ihren Wünschen für die Zukunft.

Wenige Tage vor dem Beginn des Straßenkarnevals wurde in der Konviktkapelle auch geschunkelt. Den fulminanten Auftakt des Empfangs bot die Showtanzgruppe „Showtime“ der KG Mutscheid unter der Leitung von Gina und Elena Romes, die ihren Namen mit einer akrobatischen Darbietung unterstrich. Der Auftritt des Mutscheider Dreigestirns Prinz Anja I. (Falkenstein), Jungfrau Nicole (Hofmann) und Bauer Claudia (Radünz), begleitet von der Musikkapelle der „Eifelland-Funken“ und Vertretern der Karnevalsvereine aus dem Stadtgebiet zeigte einmal mehr, welche Frauenpower im Karneval des Bad Münstereifeler Höhengebiets steckt. Während die Bürgermeisterin den diesjährigen Sessionsorden der Stadt verteilte, hielt sie den Stadtorden für zwei besonders verdiente Karnevalisten bereit. Agnes Gießelbach-Stein kümmert sich seit vielen Jahren als Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft um die Menschen in der Stadt. Die Damenriege um sie organisiert regelmäßig einfallsreiche und bunte Karnevalssitzungen mit jede Menge Lokalkolorit. Ebenfalls ausgezeichnet mit dem Orden wurde Peter Josef Hamm, der „Ein Bäumchen für den Altentag“ initiierte und wichtiger Teil der Prinzengarde Arloff und des Musikzugs “M’r jonn met” ist. Gemeinsam mit den Amtsleiterinnen und –leitern und den politischen Vertretern sangen die Karnevalisten am Schluss „Et jitt kein Wood“ von Cat Ballou, das die Azubis der Stadtverwaltung auf „Mönste“ umgetextet hatten. Für den weiteren musikalischen Rahmen sorgte der Chor des St. Michael-Gymnasiums unter der Leitung von Sylvia Paustian. Als Zeichen der Verbundenheit und der Gemeinschaft, die die vergangenen Jahre prägten, legten die Gäste am Ende des Neujahrsempfangs Holzstücke, die sie mit ihren Namen oder einer Botschaft beschrifteten, auf eine Brücke: „Wir bauen aufeinander“

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