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Neue Erftbrücke in Iversheim für Verkehr freigegeben

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian sowie die Ratsherren Sebastian Glatzel, Andreas Bühl und Willi Hoever stehen auf der Brücke, vor ihnen ist das rote Band gespannt. Die Scheren zum Durchtrennen des Bandes haben sie angeetzt. Im Hintergrund stehen rund 20 weitere Beteiligte aus dem Verwaltung, Unterehmen und Bewohnern Iversheims.

Mit dem Durchtrennen des roten Bandes gab Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian die neue Brücke in Iversheim gemeinsam mit den Ratsherren Sebastian Glatzel (v.l.), Andreas Bühl und Willi Hoever sowie zahlreichen Anwesenden der beteiligten Unternehmen, aus der Verwaltung und Iversheimerinnen und Iversheimern für den Straßenverkehr frei. Foto: Mager/Stadt Bad Münstereifel

Die neue Erftbrücke an der Euskirchener Straße in Iversheim ist fertiggestellt. Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian gab den Neubau am Samstag, 15. Juni, im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung offiziell für den Verkehr frei. Nach rund fünfmonatiger Bauzeit verbindet die beiden Erftufer nun ein Bauwerk, das höchste bautechnische Standards und einen verbesserten Hochwasserschutz miteinander vereint.

Mit der Freigabe der Brücke an der Euskirchener Straße sind die Bauarbeiten an den drei Erftüberführungen nach der Flutkatastrophe vom Juli 2021 in Iversheim abgeschlossen. „Diese Brücke ermöglicht den Iversheimern nun über viele, viele Jahre eine sichere Überquerung der Erft“, sagte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian in ihrer Ansprache zur Eröffnung. Der Neubau weist einen geringeren Querschnitt als der Vorgänger auf, was den Wasserwiederstand verringert und somit den Hochwasserschutz erhöht. „Durch die dünneren Aufbauten herrscht mehr Platz unter der Brücke, was den möglichen Wasserdurchlauf deutlich erhöht“, erklärt Peter Lanzerath, kaufmännischer Leiter der Stadtwerke, die für den Tiefbau zuständig sind. Die Durchlasshöhe wurde von rund 1,80 Meter auf rund 2,30 Meter erhöht. Der Durchflussquerschnitt wurde von 13,7 Quadratmeter auf 17,4 Quadratmeter vergrößert. „Die neue Brücke ist nach aktuellen Standards und in enger Abstimmung mit der Bezirksregierung und der unteren Wasserbehörde errichtet worden“, so Lanzerath.

Neubau statt Sanierung

Noch Ende Juni 2023 gingen die Experten von einer Sanierung der Brücke aus. Bei der Erneuerung der Fahrbahndecke stellte sich jedoch heraus, dass die baulichen Voraussetzungen – insbesondere die massiveren Aufbauten ohne tragende Funktion – eine Instandsetzung zum einen teuer und zum anderen den Hochwasserschutz nicht verbessern werden würde. Trotz großem Abstimmungsbedarf mit Behörden und Baufirma sowie den mitunter schwierigen Witterungsbedingungen zu Beginn des Jahres konnte der Neubau in verhältnismäßig kurzer Zeit realisiert werden. „Alle Beteiligten haben sich sehr kooperativ gezeigt. Nur deshalb ist es uns nach der Zustimmung der Bezirksregierung im September 2023 gelungen, binnen acht Monaten einen kompletten Neubau zu entwerfen, zu planen und schließlich auch fertigzustellen“, betont Yvonne Emde vom zuständigen Planungsbüro Schumacher GmbH.

Mit der Freigabe der neuen Brücke können die Iversheimer wieder ohne Umwege ihren Ort befahren. Gleiches gilt für die Linien des öffentlichen Nahverkehrs und der Schulbusse. Seit Beginn der Abrissarbeiten im Januar 2024 war mit der Brücke auch ein Großteil der Ortsdurchfahrt gesperrt, „Vielen Dank an alle Bürger und Bürgerinnen für ihre Geduld in den zurückliegenden Monaten“, zeigte die Bürgermeisterin Verständnis: „Und ich danke auch allen Beteiligten, dass wir diesen Neubau hier so zielstrebig umsetzen konnten.“

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