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Möglicher Blindgänger unter dem Sportplatz Arloff

Am Montag, 23. Oktober, wird sondiert, ob sich unter dem Sportplatz Arloff tatsächlich ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befindet. Foto: Mager/Stadt Bad Münstereifel

Wie bereits über die Kanäle der Stadt Bad Münstereifel und über die lokalen Medien mitgeteilt, hat sich im Rahmen der Vorbereitungen zum Wiederaufbau des Sportplatzes Arloff-Kirspenich der Verdacht ergeben, dass dort ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Erde liegt. Eine akute Gefahr für die Bevölkerung geht davon derzeit nicht aus. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird am Montag, 23.10.2023, vor Ort eine sogenannte Sondierung vornehmen, um festzustellen, ob der Verdacht begründet ist. Von diesen Arbeiten geht für die Bevölkerung ebenfalls keine Gefahr aus. Sollte sich der Verdacht bestätigen, ist die Entschärfung des Blindgängers für Dienstag, 24.10.2023, vorgesehen. Über das Ergebnis der Sondierung und die daran anknüpfenden Schritte wird die Bevölkerung am 23.10. zügig über den Facebook- und den Instagram-Account sowie die Homepage der Stadt, die Anschlagtafeln in Arloff-Kirspenich und die lokalen Medien (z.B. Radio Euskirchen, …) informiert. Im Falle einer Entschärfung wird eine Evakuierung der Bevölkerung notwendig sein.

Falls eine Evakuierung notwendig sein wird, kann bereits jetzt mitgeteilt werden:

  • Evakuierungsgebiet und -zeit: Die Stadtverwaltung geht derzeit davon aus, dass das Gebiet in einem Radius von etwa 300 bis 500 Metern um den Fundort (Sportplatz) liegen wird. Um einen zügigen Ablauf zu ermöglichen, müssen alle Personen das Sperrgebiet am 24.10. verlassen. Die genaue Uhrzeit und die genaue Größe des Sperrgebietes können erst nach der Sondierung am Montag bestimmt werden. Die entsprechenden Informationen werden wie oben beschrieben bekanntgegeben. Im Falle einer Evakuierung werden am Dienstagmorgen zudem Lautsprecherdurchsagen im betroffenen Gebiet durchgeführt.
  • Verlassen: Bitte verlassen Sie das Sperrgebiet im Falle einer Evakuierung eigenständig. Unterstützen Sie Nachbarn und Bekannte, die Ihre Hilfe benötigen.
  • Kontrolle: Bleiben Sie ruhig und besonnen. Ordnungskräfte werden vor dem Beginn der Entschärfung kontrollieren, ob alle Personen das Sperrgebiet verlassen haben. Deren Anweisungen sind unbedingt zu beachten. Die Zufahrten am Rande des Gebietes werden gesperrt.
  • Bürgertelefon: Zur Beantwortung dringender Fragen wird die Stadtverwaltung am 23.10. von 14 bis 20 Uhr und am 24.10. ab 8 Uhr ein Bürgertelefon unter der Nummer 02253/505-299 einrichten. Dort können sich auch mobilitätseingeschränkte Personen melden, die auf Hilfe angewiesen sind.
  • Notunterkunft: Betroffene kommen am besten bei Freunden oder Familie unter. Die Stadtverwaltung wird zudem eine Notunterkunft einrichten, die im Falle einer Evakuierung am Montag bekanntgegeben wird.
  • Busse: Der ÖPNV wird voraussichtlich bis kurz vor dem Beginn der Entschärfung im Sperrgebiet regulär verkehren.
  • Entwarnung: Das Ende der Evakuierung wird über die Sozialen Medien und die Homepage der Stadt, über die Warnapps NINA und Katwarn und die lokalen Medien verkündet.

Weitere Hinweise:

  • Persönliche Gegenstände: Mitnehmen sollten Betroffene wichtige persönliche Dokumente wie Personalausweis, Führerschein, Geldkarte/Bargeld und medizinische Dokumente. Auch wichtige Medikamente, Spezialverpflegung und im Falle von Familien mit kleinen Kindern Wickel-Utensilien und Babynahrung sollte mitgenommen werden.
  • Freiwilliges Bleiben: Betroffene sind verpflichtet, das Sperrgebiet zu verlassen. Ein freiwilliges Verbleiben im Sperrgebiet ist nicht gestattet.
  • Haustiere: Es besteht keine Möglichkeit, Haustiere in die Notunterkunft mit­zubringen.

Kontakt

Stadt Bad Münstereifel
Marktstraße 11-15
53902 Bad Münstereifel

Tel: 02253/505-0
Fax: 02253/505-114
E-Mail: info@bad-muenstereifel.de

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