Die Stadtverwaltung bietet zusammen mit dem Pächter des Damwildgeheges, Herrn Christoph Conzen, ein kostenloses und attraktives Angebot für die Erholungsnutzung im Stadtwald Bad Münstereifel.
Herr Conzen engagiert sich sehr, das Gehege attraktiv zu gestalten, pädagogisch weiter zu entwickeln und die Besucher im Rahmen von Schaufütterungen zu informieren und zu sensibilisieren.
Leider kommt es aktuell häufiger vor, dass Besucher das Hundeverbot der Besucherordnung missachten. Mit Ausnahme von zertifizierten, angeleinten Blinden- oder Betreuungshunden ist es nicht gestattet, Hunde mit ins Gehege zu nehmen; auch nicht, wenn diese angeleint sind und „nichts tun“.
Wildtiere gewöhnen sich zwar an Menschen, aber reagieren entsprechend ihrem Instinkt bei Hunden im Gehege mit Verängstigung und Flucht. Hierdurch kann es zu Verletzungen der Hufe und Läufe kommen, so dass betroffene Tiere große Qual leiden müssen. Bei hetzenden Hunden springen die Tiere auch in den Zaun und verletzen sich unter Umständen so schwer, dass sie verenden oder getötet werden müssen.
Wir bitten Sie daher dringend, das Gehege mit Hunden nicht zu betreten.
Die Besucherordnung hängt an beiden Eintrittsbereichen öffentlich aus. Sollten dennoch weiterhin Hunde im Gehege angetroffen werden, behalten sich Stadt und Pächter ordnungs-, tierschutz- und privatrechtliche Schritte vor.
Soweit Sie mit Ihrem Hund durch den Schleidpark in den Wald gelangen möchten, ist dies möglich, ohne das Wildgehege oder die parallel verlaufende Landesstraße betreten zu müssen. Vom Schleidpark aus führt direkt ein Weg in den Wald, der Sie zu dem Waldgebiet „Quecken“ oberhalb des Schleidparks Richtung Rodert führt.
Bitte halten Sie auch Abstand von den Tieren und achten insbesondere darauf, dass Kinder sich situationsentsprechend verhalten und respektvoll mit den Tieren umgehen. Durch die aktuelle Brunft des Rothirsches und anschließende Brunft der Damhirsche sind Aggressionen der Hirsche, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen, nicht ausgeschlossen. Bitte bleiben Sie daher auf dem Weg und versuchen Sie nicht, die Tiere zu verfolgen und zu berühren.
Die Tiere finden im Gehege genug Eicheln, Kastanien und besonders Bucheckern in ihrem heimischen Nahrungsspektrum. Brot, Möhren etc. sind nicht notwendig und sogar schädlich. Es wird daher auch auf das Fütterungsverbot hingewiesen.