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Grundschulverbund Höhengebiet Bad Münstereifel mit MINTSPACE-Schulpreis bei "Jugend forscht" ausgezeichnet

Die betreuenden Lehrerinnen Teresa Behner und Janina Oberle nahmen den MINTSPACE Schulpreis entgegen.

Die betreuenden Lehrerinnen Teresa Behner und Janina Oberle nahmen den MINTSPACE Schulpreis entgegen. Foto: Grundschulverbund Höhengebiet

Große Anerkennung für den Grundschulverbund Höhengebiet Bad Münstereifel: Gleich vier Teams junger Nachwuchsforscherinnen und -forscher wurden beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht – Schüler experimentieren" für ihre herausragenden Leistungen prämiert.

Insgesamt nahmen 14 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Katholischen Grundschulverbunds Höhengebiet Bad Münstereifel mit sieben innovativen Projekten am renommierten Nachwuchswettbewerb teil. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am 14. Februar im Forschungszentrum Jülich im Rahmen des Programms "Jugend forscht Junior".

Technik: Kreative Lösungen mit Alltagsbezug

Den zweiten Platz im Bereich Technik sicherten sich Noah Schmitz und Maximilian Behner mit ihrer selbst entwickelten Kartenmischmaschine. Mithilfe von handelsüblichen LEGO-Bauteilen konstruierten sie eine effiziente Mischmaschine, die sie in zahlreichen Experimenten optimierten. Ihre zentrale Forschungsfrage – "Kann eine Kartenmischmaschine Spielkarten effektiver mischen als ein Mensch?" – konnten sie eindeutig mit „Ja“ beantworten.

Auch der dritte Platz in der Kategorie Technik ging an junge Talente des Grundschulverbunds: Alexander Thiele und Theo Rupperath entwickelten eine praktische Schuhtrocknungsmaschine. Inspiriert von dem Problem nasser Schuhe in der kalten Jahreszeit, tüftelten die beiden an einer effizienten Lösung, die sie in zahlreichen Testläufen immer weiter verbesserten.

Biologie: Gesunde Alternativen und nachhaltiger Schutz

Dass ein bewusster Umgang mit Zucker nicht zwangsläufig Verzicht bedeutet, bewiesen Mia Christian und Greta Schmitz mit ihrem Projekt zur Herstellung zuckerfreier Schokolade. Mit viel Geduld und Experimentierfreude entwickelten sie eine Rezeptur, die nicht nur gesund, sondern auch geschmacklich überzeugend ist. Ihre Arbeit wurde mit dem dritten Platz im Bereich Biologie gewürdigt.

Ebenfalls mit dem dritten Platz in der Kategorie Biologie wurden Timo Ferber, Samuel Karwoth und Marlon Breyer ausgezeichnet. Ihr Forschungsprojekt befasste sich mit innovativen Methoden zur Insektenabwehr. Die jungen Wissenschaftler testeten verschiedene Techniken und analysierten deren Wirksamkeit, um umweltfreundliche Alternativen zum chemischen Insektenschutz zu finden.

Chemie: Nachhaltige Kosmetik und innovative Produkte

Für ihre Entwicklung eines umwelt- und hautfreundlichen Lidschattens erhielten Finja Henkel und Nora Steinwarz ein Abo der Zeitschrift „Natur“. Mithilfe von haushaltsüblichen und lebensmitteltauglichen Stoffen kreierten sie eine nachhaltige Kosmetiklösung, die sowohl umweltbewusst als auch hautfreundlich ist.

Maja Mahlberg wurde im Bereich Chemie für ihre Entwicklung eines eigenen Taschenwärmers aus haushaltsüblichen Produkten mit einem Abonnement der Zeitschrift "Geo" ausgezeichnet. Ihre Untersuchungen basierten auf der Erkenntnis, dass handelsübliche Taschenwärmer oft schädliche Stoffe enthalten, was sie dazu motivierte, eine umweltfreundliche Alternative zu entwickeln.

Ebenfalls im Bereich Chemie wurden Alexandra Kalterherberg und Tiana Mantler für ihre Forschung zu gesünderen Lollies mit reduziertem oder ganz ohne Zucker prämiert. Ihre innovativen Entwicklungen wurden mit dem Sonderpreis Bioökonomie gewürdigt.

Anerkennung für herausragendes Engagement

Neben den Einzelauszeichnungen erhielt der Grundschulverbund Höhengebiet Bad Münstereifel den MINTSPACE-Schulpreis für besonderes Engagement in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Ehrung unterstreicht den hohen Stellenwert, den naturwissenschaftliche und technische Bildung an der Schule einnimmt. Durch sie wird auch das hohe Engagement der betreuenden Lehrerinnen Teresa Behner und Janina Oberle anerkannt.

Schulleiter Martin von Rechenberg zeigte sich stolz auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler: "Die Neugier und Kreativität unserer jungen Forscherinnen und Forscher sind beeindruckend. Ihre Projekte zeigen, dass sie mit Begeisterung und Ausdauer an wissenschaftlichen Fragestellungen arbeiten und innovative Lösungen entwickeln. Diese Erfolge sind eine großartige Bestätigung unserer Arbeit und Motivation für zukünftige Projekte."

Auch Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian ist begeistert: „Ich finde die Verleihung des MINTSPACE-Schulpreises an unserer Grundschulverbund absolut verdient. Ich danke Frau Behner und Frau Oberle für ihr Engagement, das bei den Schülerinnen und Schülern diese Begeisterung für das Forschen und Experimentieren weckt. Trotz den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz werden wir auch in Zukunft unbedingt Menschen mit Ideen, Visionen und Mut zum Ausprobieren brauchen.“

Mit ihren bemerkenswerten Leistungen haben die jungen Talente des Grundschulverbunds Höhengebiet Bad Münstereifel bewiesen, dass Forschergeist keine Altersgrenze kennt. Ihr Erfolg bei "Jugend forscht – Schüler experimentieren" ist nicht nur eine Auszeichnung für die Schule, sondern auch ein inspirierendes Beispiel für den Nachwuchs im MINT-Bereich.

(mit Pressemitteilung des Grundschulverbunds Höhengebiet)

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