Zu Beginn informierte Dr. Sven Wörmer vom begleitenden Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen über das bisherige Vorgehen zur Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) für die Gesamtstadt mit all ihren Ortsteilen und den umfangreichen Förderprozess.
Die zuständige Bezirksregierung in Köln hat den Förderantrag der Stadt mit einem Gesamtvolumen von rund 5 Mio. € positiv beschieden, die Förderung beträgt 70 %.
Anhand eines virtuellen Spaziergangs stellte Dr. Wörmer kommende und bereits in der Umsetzung befindliche Projekte vor. Anschließend waren die Bürger aufgerufen ihre Ideen und Anmerkungen an verschiedenen Themenständen einzubringen, zu diskutieren und für die weitere Erarbeitung festzuhalten. Schwerpunkte bildeten das Bahnhofsumfeld und das „Werther Quartier“, Mobilität und Barrierearmut sowie das Citymanagement. Stadtplaner Herr Busch stellte verschiedene Varianten zur Neu- und Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes, Alternativen zur Nutzung des heutigen Standorts der Feuerwache sowie zur besseren Erlebbarkeit der Erft in diesem Bereich vor. Die Verkehrsplaner/-innen der Büros VIA und Isaplan erläuterten die Ergebnisse der Bürgerbefragung zur Mobilität und nahmen weitere Belange der Bürgerinnen und Bürger für die Konzepterarbeitung auf. Ziel ist eine sinnvolle Verzahnung aller Mobilitätsarten Fuß- und Radverkehr, Bus, Bahn und Auto. Auch der Liefer- und Anwohnerverkehr, Parkraum sowie moderne Sharing-Konzepte werden betrachtet. Dr. Wörmer diskutierte als Ansprechpartner für das Citymanagement unter anderem die Bedürfnisse mit den ansässigen Einzelhändlern, Gastronomen, Hoteliers und Vereinen. Die bessere Vernetzung der einzelnen Akteure soll zur weiteren Stärkung des Wohn- und Versorgungsstandortes Bad Münstereifel sowie des Tourismus im Stadtgebiet beitragen. Darüber hinaus konnten die Bürgerinnen und Bürger an den ausgehängten Ortsteilsteckbriefen Handlungsbedarfe und Projektideen in den einzelnen Ortsteilen anbringen und sich über die verschiedenen Fördermöglichkeiten informieren.
Bürgermeisterin Preiser-Marian appellierte zum Abschluss der Veranstaltung noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger, sich auch weiterhin in die Umsetzung der Projekte einzubringen und die stattfindenden Informations- und Beteiligungsformate zu nutzen, sodass in einem konstruktiven Miteinander die positive Entwicklung Bad Münstereifels für die gesamte Bürgerschaft in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben werden kann.