Im Rahmen des Wiederaufbaus des Sportplatzes Arloff-Kirspenich hat sich der Verdacht ergeben, dass dort vermutlich ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Erde liegt. Bei einem Ortstermin wurde mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) das weitere Vorgehen abgestimmt. Demnach soll am Montag, 23.10.2023, vor Ort eine genauere Sondierung durchgeführt werden. Sollte hierbei der Verdacht eine Fliegerbombe bestätigt werden, so plant der Kampfmittelbeseitigungsdienst, die Entschärfung am Dienstag, 24.10.2023, durchzuführen.
Dazu dürften sich in einem Radius von nach aktuellem Stand mindestens 300 Metern keine unbefugten Personen aufhalten. Das würde unter anderem die Sperrung von neun Straßenzügen und die Evakuierung von 150 Haushalten mit rund 600 Personen bedeuten. Dazu wird die Stadt eine Evakuierungsstelle einrichten. Diese wird noch bekanntgegeben werden.
Die Leitung der Grundschule Arloff ist bereits über die Situation unterrichtet. Weitere Informationen wird die Stadt rechtzeitig vor dem 24.10.2023 veröffentlichen. Genaue Angaben darüber, ob sich tatsächlich ein Blindgänger im Bereich des Sportplatzes befindet, wie groß in diesem Fall der tatsächliche Evakuierungsradius sein wird, wie lange die Entschärfung voraussichtlich dauern wird etc., können erst erteilt werden, nachdem sich die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes am 23.10.2023 im Rahmen der Sondierung ein genaues Bild von den Umständen machen konnten. Die Stadt Bad Münstereifel unterrichtet schon zum jetzigen Zeitpunkt über die Situation, damit potenziell Betroffene dies in ihren Planungen berücksichtigen können. Zum aktuellen Zeitpunkt besteht keine akute Gefahr für die Bevölkerung.