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Aus dem Bau- und Feuerwehrausschuss vom 10. März 2026

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In der Sitzung des Bau- und Feuerwehrausschusses am 10. März 2026 stand unter anderem folgendes Thema auf der Tagesordnung:


Wehrgang und Werther Tor sollen wieder begehbar werden

Im März 2024 musste die Stadt Bad Münstereifel aus Sicherheitsgründen auch den letzten Teil der begehbaren Stadtmauer zwischen Rosengarten und Heisterbacher Tor sperren. Dieser Zustand soll aber nicht dauerhaft sein. Der bestehende Wehrgang mit Teilüberdachung an den Aufgängen soll wieder so hergerichtet werden, dass die Begehbarkeit der Stadtmauer auch in Zukunft gesichert wird. Dafür sind erkennbar verwitterte Teile des Wehrgangs in ihrer jetzigen Form abzubauen und neu zu errichten. Dies betrifft insbesondere das Geländer, Treppen und das begehbare Holzpodest um das Heisterbacher Tor. Es wurden Überlegungen angestellt, statt der bisherigen Holkonstruktionen eine zurückhaltend gestaltete Stahlkonstruktion sowie Netzelemente einzusetzen. Künftig soll auch die Stadtgeschichte wieder verstärkt vermittelt werden. Deshalb sollen entsprechende Informationstafeln installiert werden. 

Außerdem soll das Werther Tor wieder erlebbar und nutzbar gemacht werden. In der Vergangenheit wurde es von lokalen Vereine, für Workshops und für Ausstellungen genutzt. Dazu fehlt derzeit aber der inzwischen vorgeschriebene zweite Fluchtweg. Um das historische Gebäude wieder zugänglich zu machen, soll für dieses Problem nun eine Lösung gefunden werden. Gleichzeitig ist vorgesehen, die Stadtmauer zwischen Werther Tor und Alter Gasse ebenfalls begehbar zu machen. Im Zuge dessen wird geprüft, ob über diesen Mauerabschnitt ein zweiter Fluchtweg für das Werther Tor realisierbar ist. Im Ergebnis könnte im öffentlichen Raum ein zusammenhängendes Angebot entstehen, das die historische Bausubstanz und die baukulturellen Besonderheiten der Stadt aktiv erlebbar macht. 

Sollten die konkreteren Planungen ergeben, dass der angedachte zweite Fluchtweg über den Wehrgang der Mauer nicht möglich ist, soll zumindest die untere Ebene des Werther Tors multifunktional genutzt werden und der Mauerabschnitt ohne Verbindung zum Werther Tor begehbar werden.

Der Ausschuss hat die Verwaltung nun damit beauftragt, die Erarbeitung der notwendigen Pläne an Fachleute zu vergeben. Die Finanzierung der Maßnahme wird zu 60 Prozent aus Bundes- und Landesmitteln der Städtebauförderung gefördert.

Weitere Informationen: Ratsdrucksache 113-XII


Hier geht es zu allen Ratsdrucksachen der Sitzung: 2. Sitzung des Bau- und Feuerwehrausschusses am 10.3.2026

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Tel: 02253/505-0
Fax: 02253/505-114
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