Sehenswürdigkeiten


Bad Münstereifel - ein mittelalterliches Kleinod


Kommen Sie nach Bad Münstereifel und erleben Sie lebendiges, romantisches Mittelalter. Nirgendwo in Nordrhein-Westfalen gibt es eine vergleichbar unversehrte mittelalterliche Stadt: mit vollends erhaltener Stadtmauer, vier mächtigen Toren und einer Burganlage. Mit stolzen Bürgerhäusern, liebevoll restaurierten Fachwerkbauten, verträumten Winkeln, stillen Gassen und insgesamt zehn Brücken über die Erft, die mitten durch das Städtchen rauscht. Bad Münstereifel ist innerhalb der Stadtmauer komplett unter Denkmalschutz gestellt - ein einzigartiges Ensemble von baugeschichtlichem Reiz.

Folgende Sehenswürdigkeiten in und um Bad Münstereifel verdienen eine besondere Beachtung:

                                                                               

StadtumwehrungStadtmauer Bad Münstereifel mit Blick auf Bad Münstereifel



Die Grafen von Jülich errichteten Ende des 13. und in der ersten Hälfte des des 14. Jh. die Burganlage und die Stadtmauer - insgesamt 1,6 km lang - mit 4 Stadttoren und 18 Wehrtürmen. Der Mauerring umschließt die von der Erft durchflossene Stadt in einer dem Gelände angepassten Form. Der Wallgraben, der ehemals mit Wasser gefüllt werden konnte, ist nur an der Ost- und Westseite erhalten.

Foto: www.huerten-fotografie.de







Die Stadtumwehrung und die Stadttore sind vollständig restauriert worden. Seit einiger Zeit ist der Wehrgang auf einer Länge von 220 m wieder begehbar.Vom Wehrgang aus genießt man einen schönen Blick über die Stadt .



Der südwestliche Stadtturm liegt unmittelbar oberhalb des Heisterbacher Tores. Er stellt den höchsten Punkt in der Bad Münstereifeler Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert dar. Von seiner Plattform aus hat man einen eindrucksvollen Blick über den historischen Stadtkern von Bad Münstereifel und die angrenzenden Höhenzüge im Osten sowie das Goldene Tal im Süden der Stadt.

Der Turm ist der Schauplatz für den spannenden Show-down im Kriminalroman "Spinner" des Autors Ralf Kramp.
Aussicht "Eifelblick" vom Stadtturm. Weitere Informationen zum Eifelblick finden Sie unter www.eifel-blicke.de/go/eifelblicke-detail/56.html.

Burg Bad Münstereifel









Blick auf die Burg.
Foto: www.huerten-fotografie.de

Im 13. Jahrhundert erbaut, residierte hier Graf Godfried von Jülich - dessen Hochgrab sich in der Stiftskirche befindet - und später die Amtsmänner und Vögte des Herzogs. Die Burg wurde 1689 von abziehenden französischen Truppen in Brand gesteckt. Seit 1984 ist die Burg im Privatbesitz. In der Burg befindet sich ein Restaurant, der neue Eigentümer hat ferner in ihr mehrere Luxuswohnungen eingerichtet.




Zwentiboldbrunnen


Zwentiboldbrunnen
Foto: www.huerten-fotografie.de




Der am Markt gelegene Brunnen wird von einer Statue des Lothringer Königs Zwentibold gekrönt, zu dessen Reich Münstereifel einmal gehörte. Die Statue wurde von Ludwig Heiermann aus Köln gestaltet.







Stiftskirche













Blick auf die Stiftskirche
Foto: www.huerten-fotografie.de


Um 830 entstand eine kleine Klosterkapelle. Sie wurde im 12./13. Jahrhundert durch die heutige dreischiffige, querschifflose Pfeilerbasilika mit dreitürmigem Westwerk ersetzt. In der Krypta befindet sich der Schrein mit den Gebeinen der Schutzpatronen dieser Kirche, der hl. Märtyrer Chrysantus und Daria. Die Kirche stellt ein besonders stattliches Meisterwerk unter den entsprechenden Kirchenbauten an Rhein und Maas in jener Epoche dar. Die Kirche ist ganztägig geöffnet.





Romanisches Haus


Romanisches Haus






Romanisches Haus
Foto: huerten-fotografie.de
Das nachgewiesen älteste Wohnhaus aus Naturstein im deutschen Westen. Es wurde im Zuge der Umwandlung eines Klosters zum Stift im Jahre 1167 erbaut, und zwar für einen sehr begüterten Kanoniker. Seit 1975 ist im Romanischen Haus das "Hürten-Museum" untergebracht.
Link zur Homepage des "Hürten-Museum"






Werther Tor

Werther Tor













Das Foto zeigt das
Stadttor Werther Tor
als Eingang zur Fuß-
gängerzone.
Foto: www.huerten-fotografie.de




Das Werther Tor ist gelegen am Stadtausgang nach Norden. Es ist benannt nach einer älteren fränkischen Siedlung namens Werthe. Im Tor befindet sich heute eine Dauerausstellung des Ortsarbeitskreises Bad Münstereifel des Kreisverbandes für Natur- und Umweltschutz.










Johannistor

Die Aufnahme zeigt das Johannistor.

gelegen am Stadtausgang nach Osten, benannt nach der Pfarrkirche St. Johann, die oberhalb des Tores lag.
Früher war das Tor mit Zugbrücke, Fallgatter und Torflügeln ausgestattet. Durch dieses Tor rollten früher unter anderem die Weinfässer von der Ahr ins Städtchen. Im Tor befindet sich heute der Vereinsraum des Eifelvereins Bad Münstereifel.






Orchheimer Tor

Orchheimer Tor
Das Foto zeigt einen
Blick auf das Orchheimer
Tor.
Foto: www.huerten-fotografie.de                  
 Orchheimer Tor
Blick durch das Orchheimer Tor
in die Fußgängerzone.
Foto: www.huerten-fotografie.de

                          




Das Orchheimer Tor ist gelegen am Stadtausgang
nach Süden.








Heisterbacher Tor

                                                                                                
Heisterbacher Tor
Blick auf das Heisterbacher
Tor.
Foto: www.huerten-fotografie.de
  Orchheimer Tor
Blick von der Heisterbacher
Str. auf das Heisterbacher
Tor.
Foto: www.huerten-fotografie.de








Das Heisterbacher Tor ist gelegen am Stadtausgang nach Westen. .





Windeckhaus


Windeckhaus













Blick auf das Windeck-
haus in der Fußgänger-
zone von Bad Münster-
eifel.
Foto: www.huerten-fotografie.de




Es ist das größte einer Gruppe alter Fachwerkhäuser in der Orchheimer Straße,
errichtet in den Jahren 1644 bis 1664.
Reiches Schnitzwerk und zwei Hängestubenerker machen es zu einem der
schönsten Fachwerkhäuser des Rheinlandes.


Die historischen Fachwerkhäuser Bad Münstereifels sind als großartige Standorte und Beispiele besonderer Holznutzung in der "Europäischen Holzroute" vernetzt und präsentiert. Siehe auch www.holzroute.de.







Jesuitenkirche


Jesuitenkirche
Blick auf die Jesuiten-
kirche Bad Münstereifel.
Foto: www.huerten-fotografie.de
   Jesuitenkirche
Blick auf die Jesuitenkirche von
der Burg Bad Münstereifel.
Foto: huerten-fotografie.de




Die Jesuitenkirche liegt am Markt, unmittelbar neben dem St. Michael Gymnasium, dem ehemaligen Jesuitenkolleg.
Die Kirche wurde 1659-1668 von den Laienbrüdern des Jesuitenordens erbaut. Einschiffige Kirche mit hölzernem Netzgewölbe als Decke und stützenlosen Emporen an den Seiten.






St. Michael Gymnasium

St. Michael-Gymnasium
Blick auf das St. Michael-
Gymnasium (gelbes Gebäude).
Foto: www.huerten-fotografie.de

gelegen am Markt.
1659 - 1727 als ehemalige Jesuitenschule erbaut.
Die Münstereifeler Latein- und spätere Gymnasialschule machte sich sehr bald
einen guten Namen im Rheinland und hat ihn bis heute bewahrt.
Bemerkenswert ist die alte Jesuitenbibliothek mit ca. 2.000 Bänden, darunter
76 Bücher, die vor 1500 gedruckt wurden.







Ehemaliges Karmelitessenkloster


Ehemaliges Karmelitessenkloster







Das Foto zeigt das ehe-
malige Karmelitessen-
kloster in Bad Münster-
eifel.
Foto: www.huerten-fotografie.de



Das ehemalige Karmelitessenkloster liegt unmittelbar neben dem Rathaus an der Marktstraße, erbaut vom Karmelitessenorden aus Düsseldorf etwa zur gleichen Zeit, als die Jesuiten mit dem Bau der Jesuitenkirche begonnen haben (etwa 1660).
Der Gebäudekomplex beherbergt heute die Grundschule und einen Teil der Stadtverwaltung.
Im Innenhof befindet sich ein Denkmal des 1780 in Münstereifel geborenen "Heiligen Doktors von Moskau", Dr. Friedrich-Joseph Haass.



Rathaus

Rathaus
Das Foto zeigt das
Rathaus Bad Münstereifel.
Foto: huerten-fotografie.de



1476 wurde das zugleich als Gewandhaus dienende Rathaus erstmals erwähnt (Gewandhäuser waren Ausstellungs-, Verkaufs- und Lagerhallen der Tuchbranche). Später macht man das Gewandhaus zum Rathaus der Stadt, die obere Halle wurde zum Ratssaal umgestaltet. Nach der Flutkatastrophe von 1818 wurde das Gebäude verkauft, es diente dann lange als Bierlager und als Mälzerei. Erst seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beherbergt es wieder Rat und Verwaltung der Stadt. Vor dem Rathaus befindet sich der Pranger.






Brauhaus


Die Aufnahme zeigt die Innenräume mit Braukessel. Die Kunst des Genießens finden Sie im Bad Münstereifeler Brauhaus auf dem Markt. In dem kleinen Brauhaus erleben Sie die alte Kunst des Bierbrauens.In Handarbeit wird das Münstereifeler Bier vor Ihren Augen gebraut und Sie können das frische Bier direkt aus den Brautanks genießen.



Die Aufnahme zeigt den Senfmüller bei der Arbeit.   Senfmühle


In der Senfmühle im Felsenkeller der Burg in Bad Münstereifel können Sie an einer Senfprobe mit Bad Münstereifeler Burgbrot teilnehmen. Sie können beobachten, wie in Handarbeit Senf produziert wird.
(Voranmeldung unter Tel. 02253/543301)




Porzellanmanufaktur von Döllen

Exklusives und Handgefertigtes aus Porzellan

Reproduktionen von Skulpturen und Arbeiten bildender Künstler

Das schwarze Interieur trägt die zerbrechlichen Kunstgegenstände wie auf Händen und lässt die Kreationen aus Porzellan noch strahlender erscheinen. Dieses Spiel mit dem harten und gleichzeitig so gelungenen Kontrast verleiht den Räumen der Manufaktur von Döllen ein ganz besonderes Flair. Im Jahr 2012 gegründet, geben sich der Diplom-Designer André Thoß und der Kostümbildner Thomas von Döllen seitdem ganz ihrer Passion für Porzellan hin. In der Manufaktur lassen sie ihre Besucher in diese fabelhafte Welt des Weißen Goldes eintauchen – mit fantastischen Skulpturen, edler Tableware und exquisiten Einzelstücken.

Porzellanmanufaktur von Döllen
Kölner Str. 94
0 22 53 / 607 99 74
manufaktur-von-doellen@web.de
Öffnungszeiten
Mittwoch, Samstag und Sonntag 12.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag keine Beratung, kein Verkauf




Robert-A.-Esser-Handwebmuseum

Handwebmuseum
Foto: Ernst Odenhausen
Die Handwebkunst machte Rupperath weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Vor Jahrzehnten gründete man eine Handwebgemeinschaft, die sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. In den Museumsräumen surrt noch das Spinnrad und klappert der Webstuhl. Handgewebtes vom kleinsten Geschenk bis zum kirchlichen Meßgewand wird hier alles nach alter Kunst gefertigt.

Das Museum für Handwerkskunst zeigt einen Querschnitt der Handweberei durch viele Jahrtausende. Handwebwerkstatt und Handwebmuseum werden ergänzt durch eine reizvolle und reich ausgestattete Ausstellung, die das Herz des Besuchers höher schlagen läßt. Über einen barrierefreien Eingang können Sie ins Musuem. Es ist auch ein Behinderten-WC eingerichtet worden.

Am 17.06.2006 wurde das Robert-A. Esser Handwebmuseum wieder eröffnet. Seitdem können Besucher jeden 1. und 3. Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr und am jeweils darauffolgenden Mittwoch von 14.00 bis 17.00 Uhr die Ausstellung besichtigen. Weitere Öffnungszeiten sind zudem im Rahmen von Führungen auf Vereinbarung möglich.

Radioteleskop Effelsberg

Die Aufnahme zeigt das Radioteleskop in Effelsberg in aufrechter Stellung.

Das größte vollbewegliche Radioteleskop der Welt mit einem Parabolreflektor von 100 m Durchmesser ist in Bad Münstereifel-Effelsberg (ca. 10 km vom Stadtkern entfernt) zu sehen.Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie bietet Informationsvorträge, verbunden mit Film bzw. Lichtbildervorführungen für Gruppen mit Voranmeldung an (02257/301101 - nur vormittags).
Weitere Informationen finden Sie unter www.mpifr-bonn.mpg.de.




 

Astropeiler Stockert


Astropeiler am Stockert
Auf dem sich 434 m über NN erhebenden Stockert bei Bad Münstereifel-Eschweiler steht eine vollbewegliche 25 m im Durchmesser messende Parabolantenne aus dem Jahre 1957. Dieses ungewöhnliche und weithin sichtbare Baudenkmal wurde ursprünglich für militärische und wissenschaftliche Forschungszwecke genutzt und ist heute im Besitz der NRW Stiftung. Seit dem 31.05.2009 ist der Astropeiler Stockert sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr für Besucher geöffnet. Führungen, die die Mitglieder des  Fördervereins Astropeiler Stockert e.V. anbieten, sich auch außerhalb der Öffnung an Sonntagen für Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung möglich. Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.astropeiler.de.

Römischer Tempelbezirk ("Heidentempel")Die Aufnahme zeigt den Heidentempel zwischen Bad Münstereifel-Nöthen und Pesch.

Der römische Tempelbezirk aus dem 1. - 4. Jahrhundert nach Christus liegt an der Landstraße zwischen Bad Münstereifel-Nöthen und Pesch (ca. 7 km vom Stadtkern entfernt), unweit von einem Wanderparkplatz.
Der Tempelbezirk mit nennenswerten Überresten der Gebäude kann ganzjährig besichtigt werden.




Römische Kalkbrennerei
 

Die römische Kalkbrennerei in Bad Münstereifel-Iversheim (ca. 4 km vom Stadtkern entfernt) besteht aus einer Ofenbatterie von 6 Brennöfen.
Die Produktionsstätte wurde von 225 bis 270 nach Christus erstellt und von verschiedenen römischen Legionen betrieben.Weitere Informationen zur Römischen Kalkbrennerei erhalten
Sie bei der Kurverwaltung Bad Münstereifel, Kölner Straße 13, 53902 Bad Münstereifel, Telefon-Nummer: 02253-542244.



Burg Kirspenich

Burg Kirspenich
Das Foto zeigt die
Wasserburg Kirspenich.

Kern der Wasserburganlage ist der im 13./14. Jahrhundert erbaute, 28,5 m hohe quadratische, auf einer Insel stehende massive Wohnturm und die Ringmauer.
Das jetzige Hauptgebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert hat eines der ersten Mansarddächer im Rheinland.
  Die teilweise wehrhaften Nebengebäude am Wassergraben stammen ermutlich aus dem 14. oder 15. Jahrhundert.
Die Burg ist heute teilweise eine private Wohnburg, und zum Teil beherbergt sie Büroräume und hat wider einen Veranstaltungskomplex.





Kapelle auf dem Michelsberg



Der Michelsberg ist mit 588 m über Meereshöhe die höchste Erhebung von Bad Münstereifel. Schon von vorchristlicher Zeit war hier die Gerichtsund Kultstätte der Germanen.
Die reizvolle Kapelle auf dem Michelsberg ist auch im Winter ein toller Tipp - zum Skilanglauf und zum Rodeln am Nord- und Westhang.
Auf dem südlich vorgelagerten Engelsberg befindet sich der "Eifelblick Michelsberg". 
Weit reicht der Blick nach Südosten bis in die Vulkaneifel mit Hoher Acht, Nürburg, Hochkelberg und Aremberg. In Richtung Westen schaut man über die von Ackerbau geprägten Hügel der Kalkeifel bis hin zu den Mooren des Hohen Venns und den Wäldern des Nationalparks Eifel. Der Michelsberg wurde schon von den Römern als strategisch günstig gelegener Aussichtspunkt genutzt. Später diente er den Franken als heidnische Kult- und Gerichtsstätte. Weitere Informationen finden Sie unter www.eifel-blicke.de/go/eifelblicke-detail/33.html.





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