Nutrias in der Erft



Zur Vermeidung von Schäden wurden die Drainagerohre der Erftmauer unterhalb der Burg mit Gittern verschlossen. 

Bei der Inspektion der fünf Maueröffnungen im Sohlbereich der Erft in der Werther Straße mittels einer Kamera wurden hinter einem Zugang zwei Nutrias gesichtet; in den anderen Röhren befanden sich keine Tiere. Diese Öffnungen wurden mit einem Gitter fest verschlossen. Die bewohnte Kammer wurde mit einem Gitter versehen, das sich von innen aufdrücken lässt, sodass die beiden Tiere die Röhre verlassen konnten. Ein Öffnen von außen wurde unterbunden. 

Zwischenzeitlich haben Unbekannte das Klappgitter entfernt, sodass der Versuch, mögliche Schäden abzumildern, unterlaufen wurde.

Inzwischen wird nur noch von der Sichtung eines Tieres berichtet. Weitere Tiere wurden im Bereich des Schleidparks beobachtet. Dies spricht dafür, dass die Tiere in andere Bereiche ausweichen. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Bejagung bisher nicht stattgefunden hat.

Die Stadt Bad Münstereifel steht weiterhin im Kontakt mit der Unteren Naturschutzbehörde. 



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