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Aktuelle Informationen zum Corona-Virus


 

Update 01.04.2020, 13:20 Uhr

Wichtige Mitteilung der Stadtwerke: Mögliche Störfälle auf Kläranlagen, Pumpstationen und an Kanalhausanschlussleitungen

Die  Stadtwerke Bad Münstereifel möchten jetzt besonders im Hinblick auf die Coronakrise darauf aufmerksam machen, keine Küchenrollen-, Reinigungs-, Kosmetik- und Feuchttücher über die Toilette zu entsorgen. Diese wasserfesten Papiere lösen sich nicht im Spülwasser auf. Dieser Umstand kann zu Störungen auf den Kläranlagen und Pumpstationen,  sowie  zu verstopften Kanalhausanschlussleitungen  führen.

Durch diese vermeidbaren Störfälle durch verstopfte Kanalhausanschlussleitungen können für den Grundstückseigentümer hohe Kosten entstehen. Weiterhin erhöhen sich die Betriebskosten auf den Kläranlagen und die Gefahr eines Eintrags von Abwasser in die Umwelt durch verstopfte Pumpen steigt.

Für Rückfragen steht Herr Wassong unter der Rufnummer 02253/505-176 zur Verfügung

Die Betriebsleitung

 


 

Update 31.03.2020, 12.30 Uhr

1. Änderung der Coronaschutz-Verordnung und des Bußgeldkataloges

Am 31.03.2020 tritt die erste Änderung der Coronaschutz-Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22.03.2020 in Kraft. Mit der Aktualisierung werden rechtliche Zweifelsfragen klargestellt.

Hier finden Sie die aktualisierte Verordnung mit den markierten Änderungen

Hier finden Sie den aktualisierten Bußgeldkatalog

 


 

Update 27.03.2020, 12.32 Uhr

Antragsportal für NRW-Soforthilfe 2020 geöffnet

Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, haben der Bund und das Land NRW ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt.

Das elektronische Antragsverfahren ist geöffnet.

Die Internetadresse lautet: www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

 


 

Update 26.03.2020, 12.36 Uhr

Straf- und Bußgeldkatalog zur Umsetzung des Kontaktverbots

Zur Umsetzung des Kontaktverbots hat die Landesregierung einen Straf- und Bußgeldkatalog unter www.land.nrw veröffentlicht.

Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz. Damit sollen Infektionen vermieden und die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden.

Der Katalog enthält eine Übersicht, welche Verstöße als Straftaten und welche als Ordnungswidrigkeiten zu ahnden sind. Strafbar machen sich demnach beispielsweise Rückkehrer aus Risikogebieten, die vorsätzlich oder fahrlässig gegen Betretungsverbote, etwa in Altenheimen, verstoßen. Als Straftat gelten ebenso Ansammlungen in der Öffentlichkeit, bei denen mehr als zehn Personen zusammenkommen. Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen das Verbot verstößt, öffentliche Veranstaltungen oder Versammlungen durchführt, macht sich ebenfalls strafbar. Ebenso aufgeführt sind Ordnungswidrigkeiten und die dazugehörigen Bußgelder. Zu den Ordnungswidrigkeiten gehören zum Beispiel Picknicken und Grillen in der Öffentlichkeit. Dafür werden 250 Euro Bußgeld verhängt. Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen, aber weniger als 10 Personen, in der Öffentlichkeit, muss jede Person 200 Euro Bußgeld bezahlen. Wer gegen ein Besuchsverbot, zum Beispiel in einem Altenheim oder Krankenhaus verstößt, muss 200 Euro Bußgeld bezahlen. Die Sätze gelten für einen Erstverstoß. In besonders schweren Fällen werden sie verdoppelt. Bei Wiederholungsfällen können bis zu 25.000 Euro Bußgeld verhangen werden.

Die Stadt Bad Münstereifel kommt dem Auftrag von Ministerpräsident Laschet nach und kontrolliert die Einhaltung des Kontaktverbots durch den Einsatz eigener Mitarbeitenden der Stadtverwaltung auch außerhalb der allgemeinen Dienstzeiten der Stadtverwaltung. Zusätzlich wird sie durch ein privates Security-Unternehmen unterstützt. Hierbei erfolgen auch Kontrollen in den Bereichen Bleiche, Kurpark Wallgraben, Viadukt und Kurpark Schleid. Bei festgestellten Verstößen findet der neue Straf- und Bußgeldkatalog des Landes NRW Anwendung!

 


 

Update 26.03.2020, 08.35 Uhr

Information für Gewerbetreibende

Die Stadt Bad Münstereifel informiert auf ihrer Homepage im News-Blog „Corona-Virus“ über eigene Angebote, Liquidität bei Gewerbetreibenden zu erhalten.

Alle finanziellen Erleichterungen sind zunächst zeitlich befristet bis zum 31.12.2020 und gelten für Veranlagungen, neue oder bereits laufende Stundungen sowie die in diesem Zeitraum liegenden Zahlungsziele.

Die Hauptsatzung und die Zuständigkeitsordnung des Rates und seiner Ausschüsse setzen in Abhängigkeit von der Höhe des Stundungsbetrages Beschlüsse durch die zuständigen Gremien voraus.

Die von der Stadt angebotenen Optionen tangieren nicht die Hauptforderung. Hierzu müssten zuvor die Rechtsgrundlagen (Gewerbesteuergesetz, Grundsteuergesetz, Kommunalabgabengesetz oder die hierzu von der Stadt erlassenen Satzungen) geändert werden. Das kann die Stadt Bad Münstereifel in der Haushaltssicherung nicht leisten!

Zu den Angeboten im Einzelnen:

a) Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer

     Gem. § 19 Abs. 3 Gewerbesteuergesetz (GewStG) besteht für die Gemeinden Ermessen in der Festsetzung der Vorauszahlungen. Zahlreiche Betriebe und Unternehmen sind von der Pandemie betroffen und verzeichnen bereits heute oder in naher Zukunft Ertragseinbrüche. Vorauszahlungen, die sich an der bisherigen Ertragslage orientieren, würden insbesondere den von der Pandemie betroffenen Unternehmen wichtige Liquidität entziehen.     

     Um diesen negativen Effekt zu vermeiden, wird die Stadt - zunächst befristet bis zum 31.12.2020 - Anträgen auf Senkung der Gewerbesteuervorauszahlungen nachkommen. Dies setzt lediglich voraus, dass der jeweilige Betrieb seine Betroffenheit im Zusammenhang mit der Pandemie kurz schriftlich darlegt. Ein wertmäßiger Nachweis der Ertragseinbußen ist hierfür jedoch nicht erforderlich.

b) Stundung fälliger oder neuer Abgabenforderungen

     Die Gewährung einer Stundung nach § 222 Abgabenordnung (AO) ist maßgeblich davon abhängig, dass die Einziehung bei Fälligkeit eine erhebliche Härte für den Schuldner bedeutet und die Forderung durch die Stundung nicht gefährdet erscheint. Die Stadt wird daher bei der Prüfung von Stundungsanträgen keine strengen Anforderungen stellen, wenn der jeweilige Betrieb seine Betroffenheit im Zusammenhang mit der Pandemie kurz schriftlich darlegt. Ein wertmäßiger Nachweis der Ertragseinbußen ist auch hier nicht erforderlich. § 222 Satz 3 und Satz 4 AO bleiben unberührt.

     Dies gilt auch für die Frage der Sicherungsleistung, die nur bei einer längerfristigen Stundung oder bei verhältnismäßig hohen Stundungsbeträgen zu verlangen ist.

c) Verzinsung bei Stundung und Nachveranlagung

     Für noch laufende Stundungen und Stundungen, die bis zum 31.12.2020 neu ausgesprochen werden, entfällt die Erhebung von Stundungszinsen. § 222 Satz 3 und Satz 4 AO bleiben unberührt.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Ley telefonisch unter 02253-505103 sowie per E-Mail unter u.ley[at]bad-muenstereifel.de gerne zur Verfügung.

 


 

Update 26.03.2020, 08.35 Uhr

Unterstützung von Wirtschaft und Gewerbe in Bad Münstereifel

Sollten Sie als Unternehmer oder Gewerbetreibender Hilfe und Unterstützung benötigen können Sie sich an die Stadt Bad Münstereifel, Wirtschaftsförderung, Frau Schröder, Tel. Nr. 02253/505-266, Email: a.schroeder[at]bad-muenstereifel.de wenden.

Wir helfen Ihnen gerne, geben Ihnen Informationen und stellen Kontakte zu den zuständigen Sachbearbeitern innerhalb der Stadtverwaltung sowie zu verschiedenen Institutionen bzw. Stellen auf Landes- und Bundesebene her.

Viele und wichtige Informationen erhalten Sie u. a. auf den folgenden Internetseiten:

 

Kreiswirtschaftsförderung Euskirchen:

www.wirtschaft-kreis-euskirchen.de

wirtschaftsfoerderung_corona[at]kreis-euskirchen.de

Hotline 02251-15 680

 

Soforthilfen für Kleinunternehmen (Wir in NRW-Das Landesportal) 

www.land.nrw.de

 

Zuschussprogramm des Bundes - Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen (Wirtschaft NRW.Innovation.Digitalisierung.Energie)

www.wirtschaft.nrw

 

Deutscher Industrie- und Handelskammertag

www.dihk.de

 

IHK Aachen:

www.aachen.ihk.de

 

NRW Bank:

Die entsprechende Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet:

0800 539 9001

Service-Center der NRW.BANK:          

0211-91741 4800

www.nrwbank.de

 

Infotelefon des Bundeswirtschaftsministeriums zum Coronavirus (nur wirtschaftsbezogene Fragen) ist eingerichtet:

Telefon: 030 18 615 6187
E-Mail: buergerdialog[at]bmwi.bund.de
Mo – Fr 9.00 bis 17.00 Uhr

Hotline zu Fördermaßnahmen:
Förderhotline: 03018615 8000
Mo - Do 9.00 bis 16.00 Uhr

 

(Alle Kontaktangaben Stand 24.03.2020)

 


 

Update 25.03.2020, 15.25 Uhr

Ausweitung der Notbetreuung an Schulen

Seit dem 18. März 2020 bieten Schulen in NRW für die Klassen 1 bis 6 eine sogenannte Notbetreuung an.

Bislang bestand Anspruch auf eine schulische Notbetreuung, wenn beide Elternteile in systemkritischen Bereichen arbeiten, sie dort unabkömmlich sind und daher eine Kinderbetreuung durch die Eltern nicht möglich ist.

Das Angebot der schulischen Notbetreuung wurde nun durch das Landesministerium für Schule und Bildung (MSB NRW) auf die Wochenenden und die Osterferien (außer an Karfreitag bis Ostermontag) erweitert. Einen Anspruch auf Notbetreuung haben zudem, unabhängig von der Beschäftigung der Partnerin oder des Partners alle Beschäftigten, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine private Betreuung nicht gewährleisten können.

Anträge und nähere Informationen hierzu erhalten betroffene Bürgerinnen und Bürger in der Schule ihres Kindes.

 


 

Update 25.03.2020, 14.07 Uhr

Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Bestattungen und Sperrung der Friedhofshallen für Trauerfeiern im Gebiet der Stadt Bad Münstereifel

Auf Grundlage der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vom 22.03.2020 gelten im Rahmen von Beisetzungen auf dem Gebiet der Stadt Bad Münstereifel folgende Regelungen:

  • Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete unter freiem Himmel
  • Die Teilnehmerzahl soll auf den engsten Familienkreis beschränkt werden. Die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern sind einzuhalten und sicherzustellen.
  • Die Friedhofshallen sind für Trauerfeiern gesperrt.

Mit dieser Regelung soll dazu beigetragen werden, dass neben einer würdevollen und pietätvollen Trauerfeier, Verabschiedung und Bestattung auch die Gesundheit aller Trauergäste ihre Berücksichtigung findet. Im Wissen um die besondere persönliche und emotionale Situation der Hinterbliebenen, im Zusammenhang mit der Bestattung eines geliebten Verstorbenen, dienen diese Maßnahmen letztlich zum Schutz aller Beteiligten.

Bei eventuellen Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Friedhofsverwaltung, Tel. 02253/54625-222.

 


 

Update 25.03.2020, 09.23 Uhr

Versorgen und Einkaufen in Zeiten der Corona-Krise - Citymanagement Bad Münstereifel bietet Unterstützung für Händler und Gastronomen

Citymanagement Bad Münstereifel bietet Unterstützung für Händler und Gastronomen

Die Verbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Einschnitte in den Alltag der Menschen stellen den lokalen Einzelhandel, das Gewerbe und die Gastronomie derzeit vor große Herausforderungen. Der Großteil der Geschäfte (ausgenommen sind etwa Supermärkte, Apotheken und Drogerien) und alle Restaurants, Gaststätten und Imbisse müssen vorübergehend schließen. Nur Lieferservice und Außer-Haus-Verkauf mitnahmefähiger Speisen sind noch zulässig. Viele stellen sich in diesen Tagen daher die Frage, wie der eigene Geschäftsbetrieb aufrechterhalten und die eigene Existenz gesichert werden kann.

Das Citymanagement Bad Münstereifel möchte Einzelhändlern, Gewerbetreibenden und Gastronomiebetrieben in dieser schwierigen Situation ein Beratungsangebot bieten. Gemeinsam können wir Ideen und Strategien entwickeln, wie trotz vorübergehender Schließung der Verkauf von Produkten und damit ein Teil des Geschäftsbetriebs eventuell weiter gehen kann.

Ein Instrument für Einzelhändler vor Ort, die Auswirkungen dieser Krise einzudämmen und die wirtschaftlichen Schäden abzumildern, ist der Ausbau und die Stärkung der eigenen Online-Präsenz. Gleichzeitig bietet sich hierdurch die Chance, zukünftig besser für den digitalen Wandel gerüstet zu sein. Möglichkeiten sind zum Beispiel der Aufbau eines eigenen Online-Shops, der Verkauf von Produkten über die eigene Webseite oder die Einrichtung eines Bestell- und Lieferdienstes. Damit können Waren und Produkte, die momentan nicht im Geschäft verkauft werden können, den Kunden trotzdem weiterhin angeboten werden. Waren können verpackt und verschickt oder sogar eigenständig ausgeliefert werden. Auch die Abholung im Geschäft ist noch möglich.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, jetzt Gutscheine zu verkaufen, die später im Geschäft oder Restaurant eingelöst werden können. Kunden, die jetzt einen virtuellen Kaffee mit Kuchen kaufen und damit helfen, die Krise ein Stück weit zu überbrücken, tauschen diesen in einigen Wochen gegen einen realen Kaffee ein.

Vielleicht bietet die Krise damit auch Chancen, neue Wege zu beschreiten und das eigene Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Einen Versuch ist es wert!

Das Citymanagement Bad Münstereifel steht gerne allen Händlern, Gewerbetreibenden und Gastronomen der Kernstadt bei dieser Herausforderung kostenlos beratend zur Seite. Die Kollegen des Citymanagements verschaffen Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten und helfen bei der Einrichtung von Online-Angeboten. Über Pressemitteilungen, auf Webseiten und über Social Media soll die Öffentlichkeit auf das bestehende Angebot aufmerksam gemacht werden, um möglichst viele potenzielle Kunden zu erreichen.

Um das bestehende Angebot in Bad Münstereifel zu bündeln, erstellt das Citymanagement derzeit eine Zusammenstellung aller Angebote zu Bestell-, Liefer- und Abholdiensten, Online-Verkäufen und sonstigen kreativen Lösungen. Das Citymanagement ruft daher alle Einzelhändler, Gewerbetreibenden, Gastronomen, aber auch Nachbarschaftshilfen und Initiativen in der Kernstadt und den Dörfern dazu auf, die relevanten Informationen zu den jeweiligen Angeboten per E-Mail an das Citymanagement zu schicken. Benötigt wird eine kurze Beschreibung des Angebots, der Name des Geschäfts/Betriebs bzw. der Initiative sowie Kontaktdaten (Telefon,
E-Mail, Webseite, ggf. Adresse usw.).

Nehmen Sie gerne Kontakt mit dem Citymanagement Bad Münstereifel auf. Dieses erreichen Sie am besten telefonisch unter 02253-505 160 oder per E-Mail unter citymanagement[at]bad-muenstereifel.de.

Gemeinsam schaffen wir das!

 


 

Update 25.03.2020, 08.20 Uhr

Landesregierung beschließt Soforthilfe für Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit Pressemitteilung vom 20. März 2020 mit:

"Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden.“

„Freischaffende Künstlerinnen und Künstler verfügen meist nur über geringe Rücklagen. Wenn Aufführungen, Gigs und Veranstaltungen massenweise wegfallen, geraten sie daher schnell in dramatische Geldnot. Die Soforthilfe verschafft ihnen schnell und unbürokratisch einen finanziellen Puffer, um die Zeit bis zum Anlaufen der großen Rettungsschirme in Land und Bund bestmöglich zu überbrücken“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen. Daneben schaffen zusätzliche Anpassungen im regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und -akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen gelockert werden. Honorarkräfte erhalten ein Ausfallhonorar in Höhe von bis zu 67 % (Niveau des Kurzarbeitergeldes)"
(Auszug aus der aktuellen Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW vom 20.03.2020)

Zum Antragsformular gelangen Sie über

www.mkw.nrw

Neben dem vollständig ausgefüllten Antragsformular sind als weitere Unterlagen beizufügen:

  • Kopie des Personalausweises
  • Nachweis über die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse
  • Nachweis/e für den/die Honorarausfälle (z.B. Vertrag plus Veranstaltungsabsage)

Der Antrag inkl. der Anlagen ist dann per E-Mail – dez48.kultur[at]brk.nrw.de – oder Fax an 0221/1474831 bei der Bezirksregierung Köln einzureichen.

Der Zuschlag erfolgt nach Eingangsdatum des vollständigen Antrags (inkl. Anlagen).

 


 

Update 24.03.2020

Kostenloses digitales Angebot für alle Leserinnen und Leser

Die Werner-Biermann-Stadtbücherei der Stadt Bad Münstereifel bietet für die Dauer der Bibliotheksschließungszeit kostenfrei die Nutzung des digitalen Angebots der Onleihe Erft an.

Das Angebot umfasst Bücher, Hörbücher und Zeitschriften und kann von zuhause und unterwegs genutzt werden. Ausweise, die dieses Angebot nicht beinhalten, werden auf Wunsch umgestellt, hierzu reicht eine Mail oder ein Anruf in der Bücherei.

Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht Kunden bei uns sind, können sich ebenfalls an uns wenden. Gerne erstellen wir dann einen Ausweis, der bis zum Ende der Schließungszeit kostenfreien Zugang zum digitalen Angebot bietet.

Alle bestehenden Leihfristen werden der Wiedereröffnung angepasst.

Leser/innen, deren Ausweis in der Schließungszeit ausläuft, können sich gerne telefonisch oder per Mail an uns wenden, wir werden dann eine Freischaltung vornehmen (Tel. 02253/8041, E-Mail: stadtbuecherei-muenstereifel[at]t-online.de)

Die Werner-Biermann-Stadtbücherei bleibt bis voraussichtlich 20.04.2020 geschlossen.

Wir bitten um Verständnis und wünschen Ihnen eine frohe Osterzeit!

Bleiben Sie gesund,

Ihr Team der Werner-Biermann-Stadtbücherei

 


 

Update 24.03.2020

Beantragung von Wohngeld

Auf Grund der Ausbreitung der COVID-19-Infektionen kommt es landesweit zu Einschränkungen des Publikumsverkehrs. Davon ist auch die Wohngeldstelle der Stadtverwaltung Bad Münstereifel betroffen. Eine persönliche Vorsprache ist bis zum 19.04.2020 nur mit vorheriger telefonischer Terminabsprache möglich. Sie erreichen die Sachbearbeitung Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08.30 bis 12.30 Uhr und zusätzlich donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr telefonisch.

Erstanträge und Weiterleistungsanträge können online über folgenden Link eingereicht werden:

https://www.wohngeldrechner.nrw.de/wgrbhtml/WGRBWLKM?BULA=NW

oder unter der Homepage der Stadt Bad Münstereifel, Rubrik: Formulare, Fachbereich Soziales. Eine Überprüfung des bestehenden Wohngeldanpruches, z. B. auf Grund Kurzarbeit, kann erst nach Vorlage entsprechender Einkommensnachweise erfolgen.

 


 

Update 24.03.2020

Müllabfuhr und Ausgabe von gelben Säcken

Die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus stellen auch das mit der Einsammlung der Siedlungsabfälle beauftragte Unternehmen, die Fa. Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG, vor neue Herausforderungen. Wichtig ist derzeit die Gesunderhaltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die davon unmittelbar abhängige Entsorgungssicherheit.

Hierzu einige wichtige Hinweise:

  • Die Abfuhr und Entsorgung des Rest- und Bioabfalls behält oberste Priorität.
  • Da auch die Fa. Schönmackers  auf Home-Office setzt, ist die Annahme und Bearbeitung von Sperrmüllkarten bis auf Weiteres nicht möglich. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte ausschließlich  das Online-Anmeldeformular.
  • Fa. Schönmackers und Stadt bitten die Bürgerinnen und Bürger höflich darum, die „Zeit des Zuhausebleibens“ nicht für übermäßige Entrümpelungen zu nutzen, was zur Folge hätte, dass das Sperrmüllvolumen drastisch ansteigen würde. Das Laden und Abfahren größerer Sperrmüllmengen ist bei der zu erwartenden weiteren Ausbreitung der Pandemie seitens des Unternehmen nicht leistbar.
  • Bitte beachten Sie, dass die Tonnen zur Abfuhr bereits morgens um 5.30 Uhr bereit stehen müssen.

Für telefonische Rückfragen stehen Ihnen Frau Kremer (Tel. 02253-505206), Frau Simon (Tel. 02253-505205), Frau König (Tel. 02253-505202) oder Frau Christoph (Tel. 02253-505195) während der üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung.

Da die Büros der Stadtverwaltung bis voraussichtlich zum 19.04.2020 für unangemeldeten Publikumsverkehr geschlossen bleiben, erfolgt die Ausgabe von gelben Säcken (für Bürger aus dem Kernstadtbereich ohne gelbe Tonne) nach telefonischer Voranmeldung unter 02253/505-206 im Foyer des Rathausgebäudes Marktstraße 11.

 


 

Update 23.03.2020

Auswirkungen der Corona-Krise für Gewerbebetriebe hinsichtlich der Nutzung öffentlicher Verkehrsflächen für die Warenpräsentation bzw. Außengastronomie

Durch die momentane Situation aufgrund der Regelungen zur Corona-Krise dürfen die Inhaber der Einzelhandels-, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe die öffentliche Verkehrsfläche vor ihrem Geschäftslokal, Restaurant etc. zur Zeit nicht für das Aufstellen von Waren, Außengastronomie oder Werbereiter nutzen. Für Gewerbetreibende, die für das Jahr 2020 eine entsprechende Sondernutzungserlaubnis beantragt und erhalten haben, wird seitens der Stadt Bad Münstereifel geprüft, ob bereits gezahlte Sondernutzungsgebühren erstattet oder mit zukünftig anfallenden Gebühren verrechnet werden. Diese Regelung betrifft den Zeitraum 18.03.2020 bis 19.04.2020.

 


 

Update 22.03.2020

Landesregierung NRW beschließt weitreichendes Kontaktverbot und weitere Maßnahmen

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das ab Montag (23. März 2020) in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt.

Weitere Einzelheiten auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW...

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO) vom 22.03.2020

Bußgeldkatalog zur Coronaschutzverordnung

 


Update 20.03.2020

Bitte beachten Sie die Allgemeinverfügungen der örtlichen Ordnungsbehörde:

Allgemeinverfügung der Stadt Bad Münstereifel vom 19.03.2020 zum Verbot von Veranstaltungen, Schließung von Einrichtungen, Betrieben u. Begegnungsstätten, Anordnung von Betretungsverboten u. a.zur Verhütung der Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 Virusinfektionen

Ergänzende Allgemeinverfügung zur Allgemeinverfügung vom 19.03.2020 der Stadt Bad Münstereifel vom 20.03.2020 betreffend Betretungsverbot von Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen im Sinne des Elften Buches des Sozialgesetzbuchs, von tagesstrukturierenden Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Werkstätten, Tagesstätten oder sonstige vergleichbare Angebote), für Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation sowie von interdisziplinären oder heilpädagogischen Frühförderstellen, heilpädagogischen Praxen und Autismuszentren zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 („Corona-Virus“)

 


 

Update 20.03.2020

"Frühjahrsputz 2020" abgesagt

Der Frühjahrsputz 2020 im Rahmen der Aktion "Let's clean up Europe" ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt.


 

Update 19.03.2020

Veränderungen im ÖPNV

Aufgrund der aktuellen Situation kommt es auch im ÖPNV zu Einschränkungen. Alle Verkehrsunternehmen im Kreis fahren nun gemäß Ferienfahrplan, um einerseits der deutlich geringeren Nachfrage gerecht zu werden und gleichzeitig aufgrund der geringeren Fahrerkapazitäten ein Grundangebot aufrecht erhalten zu können.

Die RVK hat in Abstimmung mit dem Kreis Euskirchen weitere Maßnahmen umgesetzt:

Linienbusverkehr

  • Durchlüften der Businnenräume durch Öffnen der Türen an allen Haltestellen und somit Verringerung der „Taster“-Kontakte ab 11.03.2020 (Schutz der Beschäftigten und der Fahrgäste)
  • Kein Vordereinstieg, Absperrung erste Sitzreihe und Einstellung Fahrscheinverkauf durch Fahrpersonal ab 16.03.2020 (Schutz der Beschäftigten und der Fahrgäste)
  • Keine Fahrscheinkontrollen ab 16.03.2020 (Schutz der Beschäftigten und der Fahrgäste)
  • Deutliche Ausweitung Homeoffice ab 16.03.2020 in der Verwaltung; keine Dienstreisen; möglichst keine/kleine Besprechungen; Einzel- anstelle Mehrfachbüros (Schutz der Beschäftigten)
  • Ferienfahrplan ab 18.03.2020 sowie Entfall der Spätverkehre
  • Schließung Kundencenter ab 18.03.2020 (Schutz der Beschäftigten und der Fahrgäste)
  • Schließung Fahrschule (Schutz der Beschäftigten)
  • Verstärkte Reinigung der Busse (Schutz der Beschäftigten und der Fahrgäste)

TaxiBus-Verkehr

Auch im TaxiBus-Verkehr kommt es zu Einschränkungen, da auch hier die Taxiunternehmen teilweise Probleme mit der betrieblichen Durchführung der Fahrten haben (Personal, Bereitstellungszeiträume):

  • Einstieg der Fahrgäste nur im hinteren Bereich des Fahrzeugs
  • Kein Fahrscheinverkauf beim Fahrer
  • Keine Unterschrift seitens der Fahrgäste zur Bestätigung der Fahrtdurchführung
  • Durch diese Maßnahmen soll der Personenkontakt minimiert werden.
  • Ferienfahrplan seit 18.03.2020
  • Einstellen des Spätverkehrs nach 22 Uhr ab 20.03.2020

Aufgrund der aktuellen Situation kann es in den nächsten Tagen ggf. zu weiteren Einschränkungen kommen.

 


 

Update 19.03.2020

Vorgezogene Abfuhrzeit der Müllabfuhr

Die Firma Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG wird ab sofort mit der Einsammlung der Abfälle im Stadtgebiet von Bad Münstereifel bereits um 5.30 Uhr beginnen. Diese Änderung gilt zunächst bis zum 19. April 2020. Die zu leerenden Behälter, Sperrgut, Elektromüll oder Grünabfall sind daher schon bis 5.30 Uhr bereitzustellen.


 

Update 18.03.2020

Landesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung

Mit Fortschreibung der Erlasse vom 15. und 17. März 2020 hat die Landesregierung die weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen konkretisiert. Seit Montag, dem 16. März 2020, müssen alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Kneipen, Cafés, Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung erging für Prostitutionsbetriebe. Auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen ist seit Montag untersagt. Daher ist auch das eifelbad bereits seit Montag geschlossen.

Seit Dienstag, dem 17. März 2020, sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

Den Einzelhandel betreffend sind NICHT zu schließen: der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Alle hier nicht aufgezählten Einzelhandelsbetriebe müssen geschlossen bleiben.

Die Schließungen und Auflagen gelten unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder den Eigentumsverhältnissen.

Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels werden in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden, die eine Verbreitung des Corona-Virus verhindern.

Für Restaurants und Speisegaststätten haben sich in einer eiligen Telefonkonferenz am 18.03.2020 der Städteregionsrat Aachen, die Landräte der Kreise im Regierungsbezirk Köln sowie die Oberbürgermeisterin
und die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte im Regierungsbezirk (...) einvernehmlich darauf verständigt, über die geltende Erlasslage des MAGS NRW vom 17. März 2020 hinaus, den Verzehr von Speisen und Getränken innerhalb von Restaurants, Speisegaststätten, Biergärten, Bäckereien, Eisdielen usw. ab Donnerstag, 19.März 2020, vollständig zu untersagen. Von diesem Verbot ausgenommen sind Lieferserviceangebote, sog. Drive-In-Restaurantschalter oder sonstiger Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken.

Zuständig für die Koordination von eventuell erforderlichen Schutzmaßnahmen ist der Kreis Euskirchen, der auch die Bevölkerung auf seiner Homepage www.kreis-euskirchen.de über aktuelle Entwicklungen informiert. Angesichts der zunehmenden Fälle in NRW hat der Kreis Euskirchen in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz - Kreisverband Euskirchen eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Geschulte Mitarbeiter geben hier montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet ist, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen kann. Die Hotline des Kreises Euskirchen ist erreichbar unter 02251/15 800.

Um eine kreisweit einheitliche Regelung für die erforderlichen Auflagen herbeizuführen, fand am 17.03.2020 eine außerordentliche BürgermeisterIinnen-Kon­ferenz mit Beteiligung des Krisenstabes des Kreises Euskirchen statt.

Zudem wurde am Nachmittag und Abend des 17. März durch die Landesregierung eine weitere Konkretisierung der vorliegenden Erlasse vorgenommen. Hierbei wurden weitere umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sowie zur Stärkung der medizinischen und pflegerischen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Ziel der Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte in der Bevölkerung weiter zu reduzieren und so die Ausbreitung des Corina-Virus zu verlangsamen. Zu diesem Zweck wurde unter anderem beschlossen, weitere Einrichtungen und Angebote zu schließen oder zu untersagen, die Öffnungszeiten und Auflagen von Restaurants enger zu fassen und Übernachtungsangebote nur zu ausschließlich nicht touristischen Zwecken weiterhin zuzulassen. Zugleich wird für wichtige Angebote des täglichen Bedarfs die Öffnung an Sonn- und Feiertagen gestattet. Hierzu zählen beispielsweise Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel und Apotheken.

Folgende Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote sind zu schließen beziehungsweise einzustellen:

•             Alle Kneipen, Cafés, Opern- und Konzerthäuser (ab 16. März), alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen, Reisebusreisen, jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen (ab 17. März), Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März), Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen (ab 16. März).

•             Alle Spiel- und Bolzplätze sind zu schließen.

•             Der Zugang zu Bibliotheken (außer Bibliotheken an Hochschulen), Mensen, Restaurants und Speisegaststätten sowie Hotels für die Bewirtung von Übernachtungsgästen ist zu beschränken und nur unter strengen Auflagen (sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich) zu gestatten. Auflagen sind Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen etc. Restaurants und Speisegaststätten dürfen frühestens ab 6 Uhr öffnen und sind spätestens ab 15 Uhr zu schließen.

•             Folgenden Geschäften ist bis auf Weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet (dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag): Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten sowie Apotheken, außerdem Geschäften des Großhandels.

•             Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes müssen die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen treffen.

•             Übernachtungsangebote dürfen nur zu nicht touristischen Zwecken genutzt werden.

•             Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt.

Kurzfristig nach den Erlassen vom 17. März 2020 und der ergänzenden genannten Telefonkonferenz wird nun die kreisweit einheitliche Vorgehensweise in Bezug auf die Umsetzung und Auflagen im Rahmen einer Allgemeinverfügung erfolgen.

Zum eigenen Schutz empfiehlt es sich, sich insbesondere an die Hygiene-Maßnahmen zu halten, die auch vor einer Influenza-Infektion (Grippe) schützen. Die 10 wichtigsten Hygiene-Tipps finden Sie hier in einem Informationsblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. https://www.bzga.de/infomaterialien/impfungen-und-persoenlicher-infektionsschutz/hygiene/broschuere-10-hygienetipps/

Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am 13. März verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden.


 

Update 18.03.2020

Abfallwirtschaftszentrum nimmt keine privaten Abfalllieferungen mehr an

Das Abfallwirtschaftszentrum in Strempt nimmt bis auf weiteres keine privaten Anlieferungen von Müll entgegen.
Diese können stattdessen bei der Firma Schönmackers in Mechernich-Strempt, gegenüber des Abfallwirtschaftszentrum, an der Strempter Heide 2 abgegeben werden. Die Annahmestelle öffnet von Montags bis Freitag täglich von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Bei der Firma Schönmackers können sie Hausmüll, Sperrmüll sowie Grünschnitt abgeben.
Sondermüll einschließlich Elektroschrott können nicht abgegeben werden.

 


Update 18.03.2020

Auswirkungen der Corona–Krise auf Schulen, Kitas, Sportstätten und –plätze, Spielplätze und eifelbad

Im Laufe der vergangenen Woche hat sich das öffentliche Leben aufgrund der dynamischen Verbreitung des Corona-Virus drastisch verändert. Nach dem am vergangenen Freitag von der Landesregierung beschlossenen Corona-Maßnahmepaket wurden die Schulen und Kitas im Land NRW ab Montag, den 16. März 2020 geschlossen.

Für die Kinder von Schlüsselpersonen, also Personen, die einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems und weiterer systemkritischer Bereiche leisten, gibt es ein Not-Betreuungsangebot. Fragen und Anträge dazu erhalten betreffende Bürgerinnen und Bürger von der Kita bzw. der Schule ihres Kindes.

Aufgrund von Erlassen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes NRW wurden im Laufe der Woche dann das eifelbad und die Sportplätze geschlossen. Darüber hinaus wurden alle Veranstaltungen abgesagt. Den Vereinen wurde gleichzeitig die Nutzung der Sporthallen untersagt. Schließlich wurden durch Erlass des MAGS auch die Kinderspiel- und Bolzplätze gesperrt. Hierzu zählt auch die Skateranlage im Goldenen Tal in Bad Münstereifel.

Diese Einschränkungen gelten vorläufig bis zum 19. April 2020 und sollen dazu dienen, die sozialen Kontakte der Menschen untereinander zu begrenzen und damit der Ausweitung des Corona-Virus entgegen wirken.

Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian bittet die Bürgerinnen und Bürger im Namen von Rat und Verwaltung um Verständnis und wünscht allen möglichst gesund zu bleiben.


 

Update 17.03.2020

Wichtige Informationen für Eltern finden Sie auf der Seite des Kreises. Unternehmen finden ebenfalls auf der Seite des Kreises Hilfestellungen.


 

Update 16.03.2020

Die Landesregierung hat eben die Schließung von Bädern beschlossen und das Ministerium wird einen entsprechenden Erlass verfassen.
Wir schliessen das eifelbad ab dem 16.3.2020 bis voraussichtlich 19.4.2020.

Wir bitten um Verständnis und wünschen mit dem gesamten Team des eifelbad weiterhin beste Gesundheit und Wohlergehen!


 

Update 15.03.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach aktueller Erlasslage des Ministeriums zur Corona-Krise sind alle Veranstaltungen, die nicht zwingend notwendig sind, seitens der Veranstalter abzusagen. Dies ist seitens der Ordnungsbehörden auch entsprechend anzuordnen.

Die gilt auch für Veranstaltungen, Kurse, Lesungen, Ausstellungen etc., die in den öffentlichen Einrichtungen, wie Rathaus, Eifelbad, Bücherei, Kurverwaltung, Heinz-Gerlach Halle, Mimi-Renno Halle, den anderen Hallen, Dorfgemeinschaftshäusern und Sportstätten stattfinden.

Wie wir mit den generellen Öffnungen dieser Einrichtungen verfahren, werden wir in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Krisenstab des Kreises weiter beraten und entsprechend auf unserer Homepage und auf unserer facebook-Seite veröffentlichen.


 

Land schließt Schulen und Kitas; Pressemitteilung des Kreises Euskirchen vom 13.03.2020:

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Landesregierung heute alle Schulen und Kitas in NRW vorerst vom 16. März bis zum 19. April geschlossen. Der Krisenstab des Kreises Euskirchen wurde nach der Bekanntgabe dieser Entscheidung unverzüglich zusammengerufen, um die Auswirkungen und Konsequenzen für den Kreis Euskirchen zu bewerten. Eine zentrale Entscheidung: Schon an diesem Wochenende stehen Experten der Kreisverwaltung an einer Hotline oder per E-Mail bereit, um Fragen zu beantworten.

- Kinderbetreuung in Kita und Tagespflege: Ab Montag dürfen nach Mitteilung des Landes Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ betreten. Die Eltern müssen die Betreuung ihrer Kinder selber übernehmen.
Für den Fall, dass Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln, sowie Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten, keine eigenen Betreuungsmöglichkeiten haben, wird das Jugendamt innerhalb der nächsten Woche versuchen, entsprechende Lösungen zu organisieren.

Hotline des Kreises Euskirchen zu Betreuungsfragen in Kitas:

(Samstag und Sonntag, 14. und 15. März, von 10 bis 14 Uhr, ab Montag von 9 bis 15 Uhr)

Tel.: 02251 / 15-155, E-Mail: kitaeltern[at]kreis-euskirchen.de

- Schulen: In den Schulen wird ab Montag der Unterricht eingestellt. Die Schulen werden aber am Montag und Dienstag für eine Betreuung von nicht betreuten Schülerinnen und Schülern sorgen. Auch danach werden die Schulen für ein Not-Betreuungsangebot für unverzichtbare Funktionsbereiche sorgen. In den weiterführenden Schulen wird für die aktuellen Abschlussjahrgänge sichergestellt, dass geplante nötige Prüfungen abgelegt werden können.

- Veranstaltungen: Das NRW-Gesundheitsministerium hat am 10. März eine Allgemeinverfügung zum Umgang mit Großveranstaltungen erlassen, nach dem Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern nicht mehr stattfinden dürfen. Für alle kleineren Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmern haben der Kreis Euskirchen und alle Bürgermeister der elf Kommunen am 12. März ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt und eine Checkliste erstellt. Neu ist jetzt, dass die Landesregierung dringend empfiehlt, alle „nicht notwendigen Veranstaltungen“ abzusagen – unabhängig von der Zahl der Teilnehmer.


 

Ruhen des Schulunterrichts ab Montag 16.03. bis zum Beginn der Osterferien

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.
Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Der Schülerspezialverkehr fährt Montag und Dienstag zu regulären Zeiten.


 

Erster bestätigter Fall einer Coronavirus-Infektion im Kreis Euskirchen, Pressemitteilung des Kreises Euskirchen vom 05.03.2020:

Im Kreis Euskirchen gibt es seit dem 05.03.2020 den ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Infektion. Es handelt sich um eine männliche Person aus dem Stadtgebiet Bad Münstereifel, die sich bereits in häuslicher Quarantäne befindet.

Der Krisenstab des Kreises Euskirchen wurde einberufen, um das weitere Vorgehen zu beraten. „Unser oberstes Ziel ist nun, eine weitere Ausbreitung soweit möglich zu verhindern", sagte Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrates. Seit Auftreten der Coronavirus-Infektion in der Region treffen sich mindestens einmal täglich die zuständigen Fachabteilungen und tauschen sich zum aktuellen Stand aus.

Christian Ramolla, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, sagte, dass es der betroffenen Person gut ginge. Der Patient befindet sich in einem stabilen Gesundheitszustand, die Symptome der Erkrankung sind milde. Eine Krankenhausbehandlung ist derzeit nicht erforderlich, alle Kontaktpersonen mit Infektionsrisiko sind identifiziert und kontaktiert. Ebenso ist die Infektionsquelle identifiziert.

Der Kreis Euskirchen informiert regelmäßig über seine Homepage und den Social Media Kanälen.


 

Coronavirus - Kreis Euskirchen ist vorbereitet. Pressemitteilung des Kreises Euskirchen vom 03.03.2020:

Im Kreis Euskirchen gibt es (Stand 03.03.2020, 13:00 Uhr) 13 begründete Verdachtsfälle des Coronavirus. Begründeter Verdachtsfall bedeutet, dass die betroffene Person zutreffende Krankheitssymptome aufzeigt (z.B. Husten, Schnupfen, Fieber) und entweder Kontaktperson eines bereits identifizierten Krankheitsfalles ist, oder vor kurzem sich in einem bestimmten Gebiet aufgehalten hat.

Diese sogenannten Risikogebiete liegen alle außerhalb von Deutschland, konkret sind dies laut Robert-Koch-Institut:

in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
im Iran: Provinz Ghom, Teheran
in Italien: Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien
in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Die im Kreis Euskirchen diagnostizierten Verdachtsfälle wurden prophylaktisch unter häusliche Quarantäne gestellt. Dies gilt ebenfalls für Kontaktpersonen, bei denen eine Ansteckung nicht ausgeschlossen werden kann. Den Personen, bei denen ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, wurde eine Speichelprobe entnommen, die nun in einem beauftragten Labor ausgewertet wird. Die Ergebnisse der Laboruntersuchung gilt es nun abzuwarten, bevor weitere Informationen erfolgen.

Grundsätzlich sind für die Untersuchung und Behandlung die Haus- und Fachärzte im Kreis Euskirchen zuständig. Personen, die Sorge haben, sich angesteckt zu haben, sollten ihren betreuenden Hausarzt anrufen oder während der Notdienst­zeiten 116117 wählen. Nur bei schwerwiegenden lebensbedrohlichen Zuständen sollte der Rettungsdienst verständigt werden.

Im Nachbarkreis Düren gab es am Dienstagnachmittag eine zweite bestätigte Infektion mit dem Coronavirus. Betroffen ist ein 23-Jähriger aus dem Stadtgebiet Nideggen, der sich in häuslicher Quarantäne befindet. Der junge Mann besucht das Berufskolleg Eifel in Kall, war aber am 19. Februar zum letzten Mal im Unterricht. Da er am 27. Februar Symptome entwickelte, könne er nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nur maximal zwei Tage vorher selbst ansteckend gewesen sein, teilte das Gesundheitsamt Düren mit. Daher sei er während der Schulzeit vor Karneval mit Sicherheit noch nicht infektiös gewesen. Das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen wurde rechtzeitig in Kenntnis gesetzt und führte daraufhin ein rein informatives Gespräch mit dem Leiter der betroffenen Schule. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht erforderlich.  

Seit den ersten Berichten über die neue Erkrankung und deren Ausbreitung, hatte das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen die aktuellen Entwicklungen stets im Blick. Der Aufgabenschwerpunkt lag bis vor Karneval in der Bewertung der Situation für den Kreis Euskirchen und die Vorbereitung für weitere Maßnahmen. „Bereits seit Anfang des Jahres steht unser Gesundheitsamt in Sachen Coronavirus im fortlaufenden Kontakt zu übergeordneten Behörden und Krankenhäusern, Rettungsdiensten, Arztpraxen und sensiblen medizinischen Einrichtungen vor Ort“, so Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrates. „Wir haben uns vorbereitet“. Täglich findet ein Austausch der Fachabteilungen mit der Verwaltungsleitung statt. Alle wichtigen Informationen laufen hier zusammen und die notwendigen Entscheidungen werden schnell getroffen.

Bis Karneval war das Kreisgesundheitsamt in der Normalbelegschaft noch in der Lage, den berechtigten Informationsbedürfnissen von Bürgerinnen und Bürgern persönlich, telefonisch oder per Mail nachzukommen. Seit Aschermittwoch ist dies nicht mehr möglich. Für BürgerInnen im Kreis Euskirchen wurde deshalb in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Euskirchen eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Besonders geschulte Mitarbeiter geben ab sofort hier montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet ist, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen kann. Die Hotline ist für alle Interessierten unter 02251-15800 erreichbar. Darüber hinaus wird verwiesen auf die Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.infektionsschutz.de und die Seite des Gesundheitsministeriums NRW www.mags.nrw/coronavirus

Zur aktuellen Situation im Kreis Euskirchen befindet sich das Kreisgesundheitsamt in ständigem Austausch mit den Nachbarkreisen. Nach Angaben von Leiter Christian Ramolla sind derzeit 20 MitarbeiterInnen mit dem Thema beschäftigt und arbeiten die vielfältigen Aufgabenstellungen ab. Alle beteiligten Akteure wie auch der Rettungsdienst und die Krankenhäuser stehen über den Bereitschaftsdienst des Gesundheitsamtes in Kontakt, so dass bei Bedarf die Mitarbeiterzahl verdoppelt werden kann.

Im Kreishaus in Euskirchen wird auf den Umgang mit dem Coronavirus reagiert. Plakate in der Eingangsbereichen der Kreisverwaltung sollen die Kunden sensibilisieren und daher gilt: „Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig. Wir verzichten auf das Händeschütteln und schenken Ihnen ein Lächeln“. Wundern Sie sich daher bitte nicht, wenn MitarbeiterInnen im Augenblick auf den obligatorischen Händedruck verzichten, denn ein Übertragungsweg von Keimen geschieht häufig zuerst über die Hände. Besonders nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten sollte darauf geachtet werden, gründlich die Hände zu waschen!  Es stehen auch Handspender mit Desinfektionsmitteln im gesamten Kreishaus zu Verfügung.

Grundsätzlich ist es in der Erkältungszeit sinnvoll die hygienischen Grundregeln zu beachten. Christian Ramolla rät: „Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Akut Erkrankte sollten von besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen fern bleiben.“

Der Kreis Euskirchen informiert die BürgerInnen zeitnah über die aktuellen Entwicklungen im Kreisgebiet über seine Homepage und Social Media Kanäle.


 

Corona-Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, Pressemitteilung des Kreises Euskirchen vom 02.03.2020:

Angesichts der zunehmenden Fälle in den Nachbarkreisen hat der Kreis Euskirchen in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Euskirchen eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Besonders geschulte Mitarbeiter geben hier montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet ist, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen kann. „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Christian Ramolla, Leiter des Gesundheitsamtes im Kreis Euskirchen. Die Hotline stehe allen Interessierten offen unter 02251-15800.

Rotkreuz-Geschäftsführer Rolf Klöcker und DRK-Kreisbereitschaftsleiter Stephan Schmitz dankten den 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich spontan bereit erklärten, kurzfristig diese Unterstützungsleistung für den Kreis Euskirchen anzubieten. Sie wurden dafür persönlich von Christian Ramolla am vergangenen Wochenende umfassend geschult.

Rolf Klöcker betont, dass es sich um eine reine Beratungshotline handelt und vom Roten Kreuz keine ordnungsbehördlichen Verfügungen, Veranstaltungsverbote o.ä. ausgesprochen werden.

"Covid-19", so heißt die neue durch das Corona-Virus ausgelöste Erkrankung, verläuft zum Großteil milde. Nur bei rund 4% der Betroffenen - zumeist ältere Personen oder Menschen mit schweren Vorerkrankungen - wird über Komplikationen berichtet. In Deutschland sind noch keine Todesfälle aufgetreten.

Unser Immunsystem kann viele Krankheitserreger abwehren, denen wir ausgesetzt sind. Eine Ansteckung lässt sich vorbeugen, wenn es gelingt, Krankheitserreger auf Abstand zu halten.

Grundsätzlich ist es in der Erkältungszeit sinnvoll die hygienischen Grundregeln zu beachten. Christian Ramolla rät: „Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Grundsätzlich gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen! Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden.“

Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher sollten Sie sich im Alltag regelmäßig die Hände waschen.

Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten möglichst Abstand zu anderen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Akut Erkrankte sollten von besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen fern bleiben.


 

Pressemitteilung des Kreises Euskirchen vom 26.02.2020:

Nach dem bestätigten Corona-Fall im Kreis Heinsberg hatte Landrat Günter Rosenke bereits am 26.02.2020 die beteiligten Fachabteilungen der Kreisverwaltung zu einem Abstimmungsgespräch zusammengerufen, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können. Doch auch in den vergangenen Tagen und Wochen sind im Hintergrund viele Vorbereitungen getroffen worden.

Seit den ersten Berichten über diese neuartige Erkrankung informiert das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen die Kliniken über die Ausbreitung dieser neuen Infektion und stellt Informationen zur Diagnostik, Hygiene und dem generellen Umgang mit Verdachtspersonen zur Verfügung. Darüber hinaus wurden alle Praxen im Kreis kontaktiert und auf die aktuelle Meldepflicht sowie hilfreiche Dokumente aufmerksam gemacht.

Sowohl das Krankenhaus Euskirchen als auch das Krankenhaus Mechernich verfügen grundsätzlich über je eine gut ausgestattete Isolierstation und Fachärzte, die auf die Behandlung übertragbarer Erkrankungen spezialisiert sind. Der Rettungsdienst des Kreises Euskirchen hält ganzjährig Spezialfahrzeuge und Desinfektoren bereit. Alle Akteure stehen über den Bereitschaftsdienst des Gesundheitsamtes in Kontakt.

Bereits Anfang Februar hat im Kreishaus ein Abstimmungstreffen der Krankenhäuser, des Rettungsdienstes und des Gesundheitsamtes stattgefunden, bei dem die jeweiligen Vorbereitungen erörtert und miteinander harmonisiert wurden.

Mittlerweile hat das NRW-Gesundheitsministerium eine zentrale Hotline für die Bürgerinnen und Bürger unter der Nummer 0211 / 9119 1001 geschaltet. Experten geben hier kompetent Auskunft zu allen relevanten Fragen rund um die neuartige Viruserkrankung.

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