Auf niedrigen U-Wert bei neuen Fenstern achten!



Der Einsatz von Wärmeschutzverglasung ist im Neubau und bei der Fenstersanierung im Altbau inzwischen Standard. Im Unterschied zur früher verwendeten Doppelverglasung ist bei diesen Fenstern eine Seite der raumseitigen Scheibe mit einer unsichtbaren Metallschicht bedampft, die die Wärmestrahlung in den Raum reflektiert. Zusätzlich ist der Scheibenzwischenraum mit einem Edelgas anstelle von Luft gefüllt. Dadurch wird der Wärmeverlust durch das Fenster um über 60% gegenüber alten Verglasungen reduziert. [...]


Aber auch bei der neuen Verglasung werden die Angaben zum Energieverlust oft nicht eindeutig kommuniziert. Hersteller geben häufig nur den Wärmedurchgangswert (Ug-Wert) des Glases an, der niedriger liegt als der des Fensterrahmens. Es kommen zusätzliche Wärmeverluste über Abstandshalter aus Metall am Rand der Verglasung zum Tragen, da der Rahmen je nach Fenstergröße bis zu 30% und mehr der Gesamtfläche ausmacht. Achten Sie deshalb [...] auf den Uw-Wert, [...] dieser darf gem. der gesetzlichen Mindestanforderung nicht höher als 1,3 (Watt pro m² mal Kelvin) liegen. Um eine KfW-Förderung zu erhalten, muss er sogar noch niedriger sein, nämlich 0,95 (Watt pro m² mal Kelvin).
Ein halbstündiges Gespräch kostet dank Förderung nur 5 Euro. Terminvereinbarung für den nächsten Beratertag im Rathaus, Marktstraße 11, Erdgeschoss, Zimmer 7, am Freitag, 06.05.2011 unter 02251-52395. Sollten Sie die Verbraucherzentrale telefonisch nicht erreichen können, können Sie Ihren Terminwunsch auch der Stadtverwaltung unter 02253/505-230 mitteilen. Sie erhalten dann einen Rückruf der Verbraucherzentrale.