Forstbetrieb


Zum 01.01.2007 wurde das städtische Forstamt in eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung umgewandelt.
Der Forstbetrieb wird seit dem 01.01.2010 durch das Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde in Form einer vertraglich vereinbarten technischen Betriebsleitung unterstützt.

Als Bindeglied zwischen der Betriebsleiterin (Bürgermeisterin Fr. S. Preiser-Marian), der technischen Betriebsleitung (Regionalforstamt Hochheifel-Zülpicher Börde), den Revierbeamten und der Sachbearbeitung wurde eine Geschäftsstelle eingerichtet.

Die Geschäftsstelle befindet sich im Rathaus, Marktstraße 15, 3. Obergeschoss, im Zimmer 150.



Der Forstbetrieb der Stadt Bad Münstereifel

Um 800 n.Chr. schenkte Karl der Große seinem Neffen den heutigen Stadtwald mit der Auflage, in Münstereifel ein Kloster zu errichten. Der Wald wurde dabei nicht als Lehen sondern als Eigentum übertragen. Um 830 siedelten sich im Zuge des Klosterbaus verstärkt Menschen an. Die Abtei nutzte über ihre Fronhöfe den Wald intensiv u. a. auch als lukrative Mastweide in Eigenregie. Mit Etablierung des Klosters wurde der „Münsterbusch“ weiter als Eigenbesitz völlig unkompliziert betreut. Damals wurde immer wieder die mangelhafte Aufsicht und Verwaltung durch die Abtei und diese für die Entfremdung oder den Verlust von Besitzungen und Lehen verantwortlich gemacht.
Unter den Stiftsherren setzte sich später der Verwaltungsschlendrian fort. So können die Münstereifeler Bürger heute froh sein, dass das Kloster die Besitzsicherung am Münsterbusch so mangelhaft betrieb, wodurch die Stadt Bad Münstereifel den Wald in ihren Besitz nehmen konnte. Hätte das Münstereifler Kloster seinen Waldbesitz bis zum Ende des alten Reiches für sich reklamiert und behauptet, wäre der Münsterbusch wie viele Klosterwaldungen in Deutschland durch die Säkularisation in staatlichen Besitz übergegangen. Um 1400 nahm die Stadt den Münsterbusch immer stärker ein. Der Eigentumsübergang von dem Stift auf die Stadt erfolgte Anfang 1500.
Mit der beginnenden Nieder- und Mittelwaldwirtschaft wurden bis heute die sehr seltenen und wertvollen Eichen-Elsbeeren-Wälder mit Speierlingen im FFH-Gebiet Eschweiler Tal erhalten. Heute wird diese Nutzung z. T. simuliert, sowie mit modernen waldbaulichen Konzepten im Rahmen eines Pflege- und Entwicklungsplanes weiter entwickelt. 
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 Orchideenwanderung (3,5 MB)
Folie1 der Orchideenwanderung Präsentation
Saatgutbestände
 Urwald-Parzellen (1,8 MB)
Folie1 der Präsentation über die Urwaldparzellen im Stadtgebiet


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