„Kampf dem Herztod“



Automatische Defibrillatoren in eifelbad und Rathaus einsatzbereit!



Jede Stunde sterben in Deutschland zehn Menschen am plötzlichen Herztod außerhalb einer Klinik, 150.000 bis 170.000 jedes Jahr. Und das sind nicht alles Risikopatienten oder Men-schen mit bekannten Herzfehlern, sondern 20% dieser Menschen haben überhaupt keine nachweisbare Herzkrankheit.
Definiert wird der plötzliche Herztod als Herzstillstand aufgrund einer Rhythmusstörung mit Eintritt eines unerwarteten natürlichen Todes innerhalb einer Stunde. 80 bis 90% der Patien-ten haben primär ein sogenanntes Herzkammerflimmern.
Die einzig wirksame Behandlung im Rahmen der Wiederbelebung bei Herzkammerflimmern stellt der Elektroschock in Verbindung mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung dar. Je früher der Elektroschock beziehungsweise die Defibrillation erfolgt, desto größer ist die Wahr-scheinlichkeit des Überlebens ohne bleibende körperliche Schäden. Jede Minute ohne wirk-same Reanimation reduziert die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10 Prozent. Jeder Ersthel-fer, der in eine Situation kommt in dem er durch Erste-Hilfe-Maßnahmen Leben retten muss, kann und darf auch als Laie seine lebensrettenden Maßnahmen durch den Einsatz eines AED’s verbessern. Die Geräte leiten die Ersthelfer/innen dabei per Sprachmodul im Defibril-lator durch die erforderlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Um im Notfall noch schneller und besser gerüstet zu sein, hat die Stadtverwaltung für ihre Besucher/innen sowie Mitarbeiter/innen einen so genannten AED (= automatisch externen Defibrillator) beschafft. Dieser ist ab sofort in dem publikumsintensiven Verwaltungsbereich des Einwohnermeldeamtes (dem künftigen Bürgerbüro) einsatzbereit. Zusätzlich hat das eifelbad mit der Hilfe von Sponsoren ein weiteres Gerät beschafft, welches speziell für den Einsatz in Schwimmbädern geeignet ist.
In diesem Rahmen bedankt sich Bürgermeister Alexander Büttner bei den Sponsoren: Fa. Willi Schmitz, Frank Schwanke, Kosmetikinstitut „la mara“, Fa. Martin Schmitt, Fa. Josef Be-rens, Danja Ricke, Seniorenhaus Marienheim, Autohaus Weber, Fa. Claus, Manfred Prinz, Bacchus Weinkontor, Schwanen Apotheke, Taxi Sprotten, Heino Rathaus-Cafe und Ewald Wagner, die durch ihre Unterstützung den Sicherheitsstandart der Badegäste erhöhen.

Auch Bürgermeister Alexander Büttner ließ sich zusammen mit dem Fachangestellten für Bäderbetriebe Udo Ewertz die Funktion und den Einsatz der Geräte von Malteser-Mitarbeiter Martin Duske erläutern.
Auch Bürgermeister Alexander Büttner ließ sich zusammen mit dem Fachangestellten für Bäderbetriebe Udo Ewertz die Funktion und den Einsatz der Geräte von Malteser-Mitarbeiter Martin Duske erläutern.

Hierbei unterstützte der Malteser Hilfsdienst aus Bad Münstereifel die Stadtverwaltung durch die erforderliche Einweisung der Gerätebeauftragten im eifelbad und in der Verwaltung, die Inbetriebnahme und die Schulung einer ausreichenden Anzahl von Mitarbeitern/innen. Bis Ende Oktober werden insgesamt fast 40 Mitarbeiter/innen im Rahmen von Erste-Hilfe-Schulungen auch auf den Einsatz der AED’S geschult sein.
Malteser-Rettungsassistent Martin Duske, der städtische Betriebssanitäter Kurt Reidenbach, der Fachangestellte für Bäderbetriebe Udo Ewertz und Bürgermeister Alexander Büttner freuen sich über die Inbetriebnahme der beiden Defibrillatoren
Malteser-Rettungsassistent Martin Duske, der städtische Betriebssanitäter Kurt Reidenbach, der Fachangestellte für Bäderbetriebe Udo Ewertz und Bürgermeister Alexander Büttner freuen sich über die Inbetriebnahme der beiden Defibrillatoren



















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